Kommunale Prävention und gelingendes Aufwachsen Gestalten statt Verwalten - Ressortübergreifende Präventionspolitik
✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitteilungsvorlage 17/0140 des Amts für Jugend und Familie dient der Information des Jugendhilfeausschusses über die Ergebnisse eines Werkstattberichts zum Thema ressortübergreifende Präventionspolitik. Der Bericht entstand im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung zum Landesprojekt „Kein Kind zurücklassen – Für ganz Nordrhein-Westfalen“.
Die Untersuchung mit dem Titel „Gestalten statt Verwalten – Ressortübergreifende Präventionspolitik“ legt dar, dass die Umsetzung kommunaler Präventionspolitik eine freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe der Kommunen darstellt. Dabei können die rechtlichen, ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen sowie der Verwaltungsaufbau eigenständig gestaltet werden. Da eine Vielzahl von Verwaltungsressorts für die Präventionspolitik relevant ist, wird die Umsetzung als eine Managementaufgabe der gesamten Verwaltung beschrieben. Die Untersuchung zeigt auf, dass in untersuchten Modellkommunen die Koordination und die Kompetenz für Prävention häufig einem einzelnen Fachamt, meist dem Jugendamt, übertragen wurden.
Als sechs Erfolgsfaktoren für eine funktionierende ressortübergreifende Zusammenarbeit werden die Weiterentwicklung bestehender Institutionen, die Institutionalisierung amtsübergreifender Kommunikation und Transparenz, die Schaffung integrierter Planungseinheiten, die Sicherung politischen Rückhalts, die Gewährung selbstbestimmter Arbeit sowie die Schaffung von Verbindlichkeit und Verstetigung angeführt. Der Entwurf sieht vor, dass der Jugendhilfeausschuss den Bericht zur Kenntnis nimmt. Es entstehen durch die Vorlage keine finanziellen Auswirkungen.
Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M (Prompt-Version v1, ca. 181 Wörter). Verbindlich ist allein das Originaldokument.
Dokumente
- Hauptdokument als PDF öffnen ↗ Volltext indexiert 172004100139
Verwandte Vorlagen
Weitere Vorlagen: Jugendhilfeausschuss
- Partizipation in der Kindertagesstätte a) Bericht der Verwaltung b) Antrag SPD und Bündnis 90 Die Grünen vom 30.03.2017 20.04.2017
- Übernahme der katholischen Kindertageseinrichtung Don Bosco zum Kindergartenjahr 2017/18 20.04.2017
- Kindertageseinrichtungen in Gladbeck a) Sonderförderung freier Träger für das Kindergartenjahr 2017/18 b) Neues Familienzentrum Vehrenbergstraße c) Weiterführung der Inklusionsfachberatung d) Anträge nach §7 der Geschäftsordnung - 'Bericht Kita-Zweckverband zur Situation der Kindertageseinrichtungen in katholischer Trägerschaft in Gladbeck' (Antrag der CDU vom 30.03.17) 'Finanzierung der Kindertagesstätten in NRW' (Antrag SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN vom 03.04.17) 13.04.2017
- Bundeskinderschutzgesetz - Beratung für Kindeswohl nach § 4 Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG), § 8b SGB VIII - Bericht zum Beratungsangebot 11.04.2017
- Personalsituation in den städtischen Kindertageseinrichtungen a) Bericht der Verwaltung b) Antrag der Ratsfraktionen von SPD und GRÜNE vom 19.05.2017 gem. § 7 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Gladbeck und seine Ausschüsse 30.05.2017
- Bündnis für Familie - Erziehung, Bildung, Zukunft Antrag zur Förderung eines musiktherapeutischen Angebotes 30.05.2017