Wohnungspolitisches Handlungskonzept für die Stadt Gladbeck
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 09/0189 des Amtes für Stadtplanung und Bauaufsicht legt das „Wohnungspolitische Handlungskonzept für die Stadt Gladbeck“ dem Stadtplanungs- und Bauausschuss zur Kenntnisnahme vor. Das Konzept wurde im Auftrag der Stadt durch das Institut „InWIS Forschung und Beratung GmbH“ der Ruhr-Universität Bochum erarbeitet. Die Erstellung erfolgte in Abstimmung mit der Verwaltung sowie durch Experteninterviews mit lokalen Wohnungsunternehmen, Maklern, Bauträgern und Finanzierungsinstituten.
Das Konzept umfasst die Prognose der quantitativen und qualitativen Wohnungsnachfrage bis zum Jahr 2020 sowie die Gegenüberstellung von Angebot und Nachfrage in verschiedenen Marktsegmenten. Ziel ist die Formulierung von Handlungsempfehlungen für die Wohnungspolitik, die Stadtplanung und die Wohnungswirtschaft sowie die Erleichterung des Zugangs zu öffentlichen Fördermitteln.
Die Ergebnisse des Gutachtens folgen dem Leitsatz „Qualität vor Quantität“. Während in Bereichen wie der Eigentumsbildung oder dem Mietwohnungsneubau ein geringerer quantitativer Handlungsbedarf besteht, liegt der Schwerpunkt auf der Erweiterung von Angeboten für altersgerechtes Wohnen sowie dem Bau von preisgünstigem Wohnraum für junge Familien. Im sozialen Wohnungsbau werden Maßnahmen zur Steuerung des Neubaus und zur Bewältigung des Bindungsauslaufs empfohlen. Ein deutlicher Handlungsbedarf wird bei der Modernisierung des Mietwohnungsbestandes und des Stadtumbaus identifiziert, wobei eine verstärkte Kooperation zwischen der Kommune und größeren Wohnungsanbietern angestrebt wird. Das Konzept soll künftig als Grundlage für die Stadtentwicklungspolitik dienen.
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