Gladbecker Tafel Situationsbericht
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 08/0277 des Amts für Familie, Jugend und Soziales dient als Situationsbericht zur Gladbecker Tafel e.V. für die Sitzung des Sozialausschusses am 12. August 2008. Der Bericht beschreibt die Entstehung der Organisation, die 2004 in Gladbeck initiiert wurde, um überschüssige Lebensmittel aus Handel und Industrie an bedürftige Personen weiterzugegeben.
Als Grundlage für die Notwendigkeit solcher Angebote wird auf den Familienbericht Gladbeck 2007 verwiesen, wonach 30 Prozent der Familien als arm und 12 Prozent als armutsnah einzustufen sind. Die Gladbecker Tafel e.V. versorgt derzeit etwa 360 Haushalte mit rund 900 Personen an ihrem Sitz in der Bülser Straße. Die Verteilung von Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Backwaren und Molkereiprodukten erfolgt auf Basis einer Bedürftigkeitsprüfung, die unter anderem Einkommensgrenzen für Bezieher von Sozialleistungen, Grundsicherung oder Asylbewerberleistungen sowie Renteneinkommen bis 750 Euro berücksichtigt.
Der Betrieb der Tafel basiert auf ehrenamtlicher Arbeit und der Bereitstellung kostenloser Waren durch den Einzelhandel. Zur Deckung laufender Kosten wie Miete, Heizung und Fahrzeugkosten werden Spenden, Mitgliedsbeiträge sowie eine Pauschale pro Besuch erhoben. Die Vorlage führt zudem geplante Maßnahmen wie die Aktion „Kauf 1 mehr“ zur Beschaffung von Dosenware auf. Der Entwurf sieht vor, dass der Sozialausschuss den Bericht zur Kenntnis nimmt.
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