Frühe Hilfen und Jugendhilfeplanung
✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitteilungsvorlage 16/0001 des Amts für Jugend und Familie dient der Information des Jugendhilfeausschusses über den aktuellen Stand der Frühen Hilfen sowie die damit verbundene Jugendhilfeplanung. Ziel der „Frühen Hilfen“ ist die Vernetzung von Gesundheitswesen und Jugendhilfe, um Kinder frühzeitig vor Gefährdungen zu schützen und zu fördern. Dabei liegt der Fokus auf Familien mit Kindern im Alter von der Vorgeschwangerschaft bis zu etwa drei Jahren, insbesondere in Situationen mit besonderen Belastungen.
Das Projekt basiert auf Entscheidungen des Verwaltungsvorstands aus dem Jahr 2007 und umfasst Module wie den Begrüßungsdienst „Kinder im Blick“ sowie die Präventionsstelle „Gesund aufwachsen in Gladbeck“. Durch das Bundeskinderschutzgesetz ist die Stadt verpflichtet, ein Netzwerk aus Jugendhilfe, Gesundheitswesen und weiteren Akteuren zu unterhalten, um die Infrastruktur, die Angebotsgestaltung und die Qualitätsentwicklung voranzutreiben.
Die Weiterentwicklung der Präventionskette erfolgt im Kontext der Auszeichnung als „Familiengerechte Kommune“. Zur Planung der Maßnahmen und zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten Unterstützung soll künftig das Programm KECK genutzt werden, welches durch wissenschaftliche Analysen eine stadtbezogene Planung ermöglicht. Die Ziele umfassen die Information der Familien über Unterstützungsangebote, die Sicherung lebensphasenbedingter Übergänge sowie die Etablierung von Messkriterien zur Qualitätsentwicklung. Die Verwaltung wird hierzu ergänzend mündlich berichten. Für die Umsetzung sind jährliche Aufwendungen in Höhe von etwa 100.000 Euro vorgesehen.
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Dokumente
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Verwandte Vorlagen
Weitere Vorlagen: Jugendhilfeausschuss
- Anstoß - Jugendberufshilfe der Stadt Gladbeck a) Statistische Auswertung des Fragebogens 'Schule aus und jetzt?' (Auswertung der Verbleiberfassung der Gladbecker Schüler/-innen des Entlassjahrganges 2015 nach der Schulpflichterfüllung) b) Sommercamp 2015 c) Berufsinformationsbörse 2015 15.12.2015
- Schulersatzprogramm für Schulverweigernde 21.12.2015
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