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Beschlussvorlage

Gedenken für die Opfer der NS-'Euthanasie'

14/0416 Kulturausschuss

✦ KI-Zusammenfassung

Die vorliegende Beschlussvorlage 14/0416 des Kulturamtes sieht die Errichtung eines Gedenkortes für die Opfer der NS-„Euthanasie“ in Gladbeck vor. Der Vorschlag geht auf einen Anregungsprozess aus dem November 2013 zurück, der durch ein gemeinsames Zusammenwirken von Vertretern des „Bündnis für Courage“ und der Verwaltung entwickelt wurde.

Als Standort wurde das Grundstück des heutigen Neuen Rathauses ausgewählt, da sich dort das ehemalige Gesundheitsamt befand. Die gewählte Stelle innerhalb der Arkadenbögen zur Bottroper Straße soll als geschützter Raum zum Innehalten dienen. Die Gestaltung des Gedenkortes sieht die Anbringung von 50 einzelnen Namenstafeln aus Plexiglas oder Metall vor. Diese Tafeln sollen die Vor- und Nachnamen sowie die Geburts- und Todesjahre der bisher namentlich bekannten Opfer enthalten. Die unregelmäßige Anordnung der Tafeln soll die Individualität der Betroffenen wahren und eine rein bildliche Interpretation vermeiden. Ergänzend soll eine Informationstafel die historischen Hintergründe erläutern und die Wandfläche durch Beleuchtung hervorgehoben werden. Eine Erweiterung des Gedenkortes ist möglich, sofern weitere Opfer durch Recherchen identifiziert werden.

Die Umsetzung der Maßnahme ist im Haushalt 2015 mit einem einmaligen Aufwand von 3.700 Euro vorgesehen. Der Entwurf sieht vor, dass der Kulturausschuss die Verwaltung mit der Realisierung des Gedenkortes beauftragt.

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Dokumente

Ort

📍 Neues Rathaus · automatisch zugeordnet aus dem Vorlagentext, Kartendaten © OpenStreetMap.

Automatisch aus dem Vorlagentext erkannt: Neues Rathaus.

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