Sozialkaufhaus hier: Situationsbericht
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 08/0375 des Amts für Familie, Jugend und Soziales dient als Situationsbericht zum Thema Sozialkaufhaus in Gladbeck. Der Hintergrund der Vorlage ist ein Antrag der CDU-Ratsfraktion, der im Februar 2007 eine erste Auseinandersetzung des Sozialausschusses mit dem Konzept der Diakonie und der GABS auslöste. Nach Besichtigungen vergleichbarer Einrichtungen in anderen Städten und Gesprächen mit Wohlfahrtsverbänden wurde das Diakonische Werk Bottrop-Gladbeck-Dorsten als potenzieller Träger identifiziert.
Das ursprüngliche Konzept sah die Schaffung von Arbeitsplätzen für zwei Stammkräfte sowie sechs bis acht Maßnahmeteilnehmer in den Bereichen Einzelhandel und Logistik vor. Hierfür waren Flächen von bis zu 500 Quadratmetern Verkaufsfläche sowie Büro- und Sozialräume unter bestimmten Standortvoraussetzungen erforderlich.
Nach aktuellen Informationen des Referats für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung sind die bisherigen Planungen für den Standort Mühlenstraße aufgrund nicht realisierbarer Mietpreisforderungen der Eigentümer nicht mehr umsetzbar. Infolge einer Konzeptänderung der Diakonie, die nun den Verkauf von Kleinmöbeln und Haushaltsbedarf vorsieht, besteht ein Bedarf an kleineren Immobilienflächen. Die Verwaltung hat der Diakonie bereits zwei alternative Immobilien im Innenstadtbereich zur Prüfung angeboten. Ein Vertreter der Diakonie wird in der Sitzung mündlich über den aktuellen Stand berichten. Der Sozialausschuss soll den Bericht zur Kenntnis nehmen.
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