Flächenpool/Ökopool in der Stadt Gladbeck - Sachstandsbericht -
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung legt dem Umweltausschuss einen Sachstandsbericht zum Aufbau eines Flächenpools bzw. Ökopools in Gladbeck vor. Ziel des Vorhabens ist die fachliche und genehmigungstechnische Optimierung von Kompensationsleistungen im Rahmen der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung. Der ursprüngliche Entwurf aus dem Jahr 2002 wurde nach Anregungen der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises überarbeitet, um die Anforderungen an die einheitliche Handhabung in Bauleitplanverfahren zu erfüllen.
Das überarbeitete Konzept umfasst die Erarbeitung eines Leitbildes zur Freiraumentwicklung in verschiedenen Stadtbereichen, darunter die Breiker Höfe, die westliche und östliche Grünspange, der Grünzug C sowie innerstädtische Grünzüge. Durch die Nachbilanzierung von Biotopwerten wird ein potenzielles Aufwertungsvolumen von insgesamt 548.645 ökologischen Wertpunkten in Aussicht gestellt. Die Umsetzung der Maßnahmen ist an die Realisierung der Aufwertungen und deren Abnahme durch den Kreis gebunden.
Die Flächen für den städtischen Pool befinden sich überwiegend auf Privatflächen. Eine gesicherte Flächenverfügbarkeit besteht derzeit für eine Liegenschaft im Bereich der Westlichen Grünspange, die seit August 2005 der Verwaltung zur Verfügung steht. Parallel dazu betreibt die E.ON AG einen konzerneigenen Ökopool mit einem Aufwertungspotenzial von rund 234.000 Wertpunkten, auf dessen Guthaben für bestimmte Bauleitplanverfahren zurückgegriffen werden soll. Finanzielle Auswirkungen für den Haushalt werden nicht ausgewiesen.
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