Antrag nach § 7 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Gladbeck und seine Ausschüsse; hier: Antrag der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 10.11.05, Lohnstruktur in der ARGE
✦ KI-Zusammenfassung
Die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat mit der Vorlage 05/0478 einen Antrag gestellt, die Lohnstruktur innerhalb der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) im Sozialausschuss der Stadt Gladbeck zu thematisieren. Ziel des Antrags ist es, die Besoldung der Angestellten der Agentur für Arbeit, die im Bereich des Fallmanagements tätig sind, an das Niveau der städtischen Mitarbeiter anzupassen.
Der Antrag begründet, dass durch den Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Gladbeck bereits Beförderungen für städtische Mitarbeiter vorgenommen wurden, um die Arbeitsbelastung durch die Zunahme von Bedarfsgemeinschaften und technische Schwierigkeiten auszugleichen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Angestellten der Agentur für Arbeit von einer solchen Höherstufung ausgeschlossen seien, was zu einem Gehaltsgefälle führe. Die Fraktion regt an, bei der Agentur für Arbeit ein Bewusstsein für diese Differenz zu schaffen, um das Betriebsklima und die Motivation zu fördern.
Zudem wird die Leitung der ARGE-Bezirksstelle Gladbeck gebeten, in der Sitzung über die Anzahl abgeschlossener Eingliederungsvereinbarungen sowie über laufende Projekte für spezifische Zielgruppen zu berichten. Dabei sollen auch die Arbeitsprofile der Mitarbeiter sowie mögliche finanzielle Spielräume im Budget der ARGE für eine Gehaltsangleichung erörtert werden. Der Beschlussentwurf sieht vor, dass der Sozialausschuss den Bericht der ARGE-Leitung zur Kenntnis nimmt und die Leitung der Bezirksstelle dazu auffordert, bei der Agentur für Arbeit auf eine Lohnanhebung der nicht-städtischen Angestellten hinzuwirken.
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