Hitzeaktionsplanung
✦ KI-Zusammenfassung
Das Amt für Umwelt, Klima und Energie legt dem Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Energie einen Sachstandsbericht zur Hitzeaktionsplanung vor. Die Planung dient als Teil des Klimafolgenanpassungsmanagements, um auf zunehmende Hitzeperioden zu reagieren und besonders vulnerable Personengruppen zu schützen. Die Maßnahmen umfassen sowohl kurzfristige Interventionen bei akuten Ereignissen als auch langfristige Strategien in der Stadtplanung und im Wassermanagement.
Ein wesentlicher Bestandteil ist die seit 2025 angewendete Gladbecker Hitze-Meldekette, die bei offiziellen Warnungen des Deutschen Wetterdienstes Informationen an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie direkt an Risikogruppen weiterleitet. Diese Meldekette wurde bereits als Beispiel guter Praxis vom Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz aufgenommen. Ergänzend dazu werden Informationsmaterialien wie eine Hitzebroschüre und Warnaufkleber bereitgestellt. Im Rahmen der Sensibilisierungsarbeit finden zudem Workshops und Vorträge statt.
Zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung werden Refill-Stationen sowie Trinkwasserspender in öffentlichen Gebäuden genutzt. In Abstimmung mit der RWW ist die Errichtung von zwei neuen Trinkwasserbrunnen in der Innenstadt für das Jahr 2026 geplant. Darüber hinaus beteiligt sich die Stadt am regionalen Projekt „HAP.Regio“, um gemeinsame Standards für den Hitzeschutz in der Emscher-Lippe-Region zu entwickeln. Weitere Maßnahmen zur Hitzeminderung werden durch das Programm „Gladbeck Goes Green“ zur Förderung des Stadtgrüns unterstützt.
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Beratungsfolge
- 08.09.2026anstehend