Information über die Beauftragung einer umfassenden Risiko- und Gefahrenanalyse
✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadtverwaltung hat im Rahmen der Weiterentwicklung des kommunalen Krisenmanagements die Erstellung einer umfassenden Risiko- und Gefahrenanalyse sowie eines Hochwasser- und Starkregenalarmplans beauftragt. Die Analyse dient als Planungsinstrument, um Gefährdungen systematisch zu erfassen, deren Auswirkungen auf die Bevölkerung, die Verwaltung und die kritische Infrastruktur zu bewerten und daraus Maßnahmen abzuleiten.
Im Fokus der Untersuchung stehen verschiedene Gefährdungslagen, darunter Starkregen- und Hochwasserereignisse, flächendeckende Stromausfälle, Cyberangriffe auf die IT der Stadtverwaltung, Pandemien, Energiemangellagen sowie Terror- und Amoklagen. Ziel ist die Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs, der als Instrumentarium für die Reaktion auf unterschiedliche Krisenszenarien fungieren soll.
Die Beauftragung erfolgte über ein öffentliches Vergabeverfahren nach § 75a GO NRW. Der Zuschlag für die Durchführung der Analyse wurde an ein Beratungsunternehmen aus Köln vergeben. Die Auftragssumme beläuft sich auf 118.452,30 Euro inklusive Umsatzsteuer. Die Kosten sind als einmaliger Aufwand in der Ergebnisrechnung vorgesehen.
Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE), der derzeit rund 70 Mitarbeiter aus verschiedenen Fachbereichen umfasst, wurde in den vergangenen Jahren personell und organisatorisch optimiert. Die Ergebnisse der neuen Analyse sollen künftig als Grundlage für die strategische Weiterentwicklung des Krisenmanagements sowie für politische Entscheidungen im Bereich der Gefahrenvorsorge dienen. Der Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Feuerwehr nimmt die Mitteilung zur Kenntnis.
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Beratungsfolge
- 31.08.2026anstehend