Testbetrieb eines automatisierten drohnengestützten Fernerkundungssystem zur Einsatzplanung und Einsatzführung der Feuerwehr
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung legt dem Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Feuerwehr eine Mitteilungsvorlage zum geplanten Testbetrieb eines automatisierten, drohnengestützten Fernerkundungssystems vor. Ziel des Vorhabens ist es, die Einsatzplanung und Einsatzführung der Feuerwehr durch die Bereitstellung von Live-Bildern zu unterstützen. Die Drohne soll bereits während der Anfahrt der Einsatzkräfte hochauflösende Aufnahmen sowie Wärmebilder der Einsatzstelle liefern, um eine frühzeitige Lagebeurteilung zu ermöglichen.
Im Rahmen des dreimonatigen Probebetriebs soll eine automatisierte Drohne der Firma Skyflow auf dem Turm der Hauptfeuer- und Rettungswache in Gladbeck stationiert werden. Der Flugbetrieb ist für die Werktage von Montag bis Freitag zwischen 08:00 Uhr und 17:00 Uhr vorgesehen. Im Alarmfall erfolgt der Start innerhalb von 30 Sekunden, wobei die Steuerung über eine externe Flugleitstelle erfolgt. Zur Sicherheit ist das System mit einem Fallschirmsystem ausgestattet. Die Bilder werden direkt in das Einsatzführungssystem der Feuerwehr übertragen.
Die Kosten für den Erprobungsbetrieb belaufen sich auf circa 13.387,50 Euro inklusive Umsatzsteuer. Für einen dauerhaften 24-Stunden-Betrieb werden nach aktuellen Schätzungen jährliche Kosten von etwa 120.000 Euro veranschlagt. Die Verwaltung plant, die Erfahrungen aus dem Testzeitraum fachlich auszuwerten und dem Ausschuss anschließend darüber zu berichten. Der Beschlussentwurf sieht die Kenntnisnahme der Vorlage durch den Ausschuss vor.
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