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Beschlussvorlage

Zukunft der Johannes-Kessels-Akademie (JKA) am Standort Gladbeck - Auslaufen der Förderung zum Schuljahresende 2030/2031

26/0468 15.09.2026 Rat

🟡 In Beratung Nächste Station: 24.09.2026 · Sitzung des Rates

✦ KI-Zusammenfassung

Die Beschlussvorlage 26/0468 befasst sich mit der zukünftigen Finanzierung und dem Fortbestand der Johannes-Kessels-Akademie (JKA) am Standort Gladbeck. Die Einrichtung, ein katholisches Berufskolleg im Bereich Sozial- und Gesundheitswesen, wird als Ersatzschule durch den Diözesancaritasverband des Bistums Essen getragen.

Nach einem mehrjährigen Abstimmungsprozess zwischen dem Träger, der Stadt Gladbeck, dem Bistum Essen und dem Kreis Recklinghausen wurde eine Übergangsregelung bis zum Ende des Schuljahres 2030/2031 festgelegt. Die Beteiligten empfehlen die Schließung der Angebote am Standort Gladbeck zum Ende dieses Zeitraums, da eine Weiterführung über das Schuljahr 2030/2031 hinaus weder fachlich notwendig noch wirtschaftlich vertretbar sei. Als Begründung werden unter anderem rückläufige Kirchensteuereinnahmen und ein erwarteter Rückgang der Schülerzahlen ab dem Jahr 2031 angeführt.

Für die Sicherstellung des Betriebs bis zum Ende der Förderphase sieht der Entwurf eine Anpassung der Zuschüsse vor. Während die Stadt Gladbeck für die Jahre 2027 und 2028 jeweils 40.000 Euro bereitstellt, soll der jährliche Zuschuss für die Jahre 2029 bis 2031 auf 50.000 Euro erhöht werden. Ergänzend wird eine einmalige Förderung durch den Kreis Recklinghausen in Höhe von 500.000 Euro vorgeschlagen. Eine Unterversorgung mit Ausbildungskapazitäten in der Region wird nach Einschätzung der Verwaltung nicht erwartet, da öffentliche Berufskollegs in angrenzenden Städten wie Marl oder Dorsten alternative Kapazitäten bieten können.

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