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Mitteilungsvorlage

Mittagsverpflegung an den Gladbecker Grundschulen - Sachstandsbericht und Prüfung verschiedener Modelle zur finanziellen Entlastung von Familien

26/0443 03.09.2026 Schulausschuss

🟡 In Beratung Nächste Station: 14.09.2026 · Sitzung des Schulausschusses

✦ KI-Zusammenfassung

Die Verwaltung legt dem Schulausschuss einen Sachstandsbericht zur Mittagsverpflegung an Gladbecker Grundschulen sowie zur Prüfung von Modellen zur finanziellen Entlastung von Familien vor. Hintergrund ist ein Beschluss des Rates vom 11. Februar 2026, der eine Untersuchung verschiedener Möglichkeiten zur Kostenentlastung beauftragte.

An den Offenen Ganztagsschulen ist die Teilnahme am Mittagessen aus pädagogischen Gründen verpflichtend. Die Organisation und Abrechnung erfolgt durch die jeweiligen Träger, wobei die monatlichen Elternbeiträge zwischen 55 Euro und 69,50 Euro liegen. Die Verwaltung plant, die Essensversorgung durch die Optimierung von Mensen, technische Verbesserungen und bauliche Erweiterungen sicherzustellen, da durch den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2026/27 der Bedarf steigt.

Im Grundschulbereich trägt die Stadt Gladbeck einen wesentlichen Teil der Kosten. Im Schuljahr 2024/25 beliefen sich die Gesamtkosten auf rund 1,49 Millionen Euro, wovon etwa 72 Prozent durch Elternbeiträge und Bundesmittel finanziert wurden. Die Stadt übernimmt die restlichen Kosten in Höhe von circa 415.000 Euro, wobei ein Teil durch das Land Nordrhein-Westfalen refinanziert wird.

An weiterführenden Schulen im gebundenen Ganztagsbetrieb wird die Verpflegung durch Caterer durchgeführt. Hier liegt der durchschnittliche Preis pro Mahlzeit bei 4,95 Euro im Abonnement. Für Familien mit geringem Einkommen besteht zudem die Möglichkeit einer vollständigen Kostenbefreiung über das Bildungs- und Teilhabepaket.

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