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Beschlussvorlage

Beteiligung an der Emscher Lippe Energie GmbH (ELE) hier: Zuführung von Eigenkapital

26/0276 02.06.2026 Haupt-, Finanz- und Digitalisierungsausschuss

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Der Rat der Stadt Gladbeck wird über eine Zuzahlung der Gesellschafter an die Emscher Lippe Energie GmbH (ELE) beraten. Insgesamt ist eine Zuführung von Eigenkapital in Höhe von 24 Millionen Euro vorgesehen, die sich entsprechend der Beteiligungsquoten aus den Beiträgen der Städte Bottrop und Gladbeck, der Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH sowie der Westenergie AG zusammensetzt. Der Anteil der Stadt Gladbeck beläuft sich auf 4.008.000 Euro. Durch diese Maßnahme soll die Eigenkapitalquote der ELE von derzeit rund 7 Prozent auf etwa 19 Prozent angehoben werden.

Die Begründung für die Kapitalzuführung liegt in den hohen Investitionsanforderungen im Bereich der Wärmewende, der Elektromobilität sowie des Ausbaus der Strom- und Gasnetze. Zudem sollen durch die Stärkung des Eigenkapitals die Liquidität für den Rückbau von Gasnetzen gesichert und die Konditionen für die Besicherung von Geschäftsaktivitäten verbessert werden. Laut vorliegendem Dokument ist die aktuelle Kapitalausstattung nicht ausreichend, um künftige Investitionsvorhaben zu bewältigen oder die Kapitalmarktfähigkeit zur Aufnahme von Fremdkapital sicherzustellen.

Die Finanzierung des Gladbecker Anteils soll über einen Investitionskredit erfolgen. Dabei wird im ersten Jahr mit Zinsbelastungen zwischen 135.000 und 170.000 Euro gerechnet, während der erwartete jährliche Ausschüttungsertrag bei 4.008.000 Euro liegt. Die Kapitalzuführung selbst ist ergebnisneutral, da es sich um eine reine Vermögensübertragung in das Eigenkapital der Gesellschaft handelt.

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