Hahnenbach, ökologische Verbesserung von km 0,00 – km 2,50 in Gladbeck Vorstellung des 2. BA von km 0,00 – km 0,973
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage des Ingenieuramtes befasst sich mit der ökologischen Verbesserung des Hahnenbach im Bereich von Kilometer 0,00 bis 2,50 in Gladbeck. Während der Umbau des Boysystems und der zugehörigen Nebengewässer durch die Emschergenossenschaft im Stadtgebiet weitgehend abgeschlossen ist, steht der zweite Bauabschnitt der Hahnenbach-Maßnahme noch aus. Der erste Bauabschnitt, der den Bereich Lützenkamp/Friedhof Brauck bis zur Rossheidestraße umfasst und unter anderem Wassererlebnispfade beinhaltet, wurde bereits umgesetzt.
Die ursprüngliche Genehmigung für das Gesamtprojekt durch die Untere Wasserbehörde Recklinghausen liegt seit 2006 vor. Für den zweiten Bauabschnitt ist eine neue Trasse des Gewässers vorgesehen, die teilweise über Flächen mit Altlasten, unter anderem am Haldenfuß der Mottbruch-Halde, verläuft. Da eine Verbleib der Altlasten im Bereich der Halde während der Bauphase rechtlich nicht mehr zulässig ist, entstehen durch die notwendige Entsorgung zusätzliche Kosten.
Aufgrund dieser veränderten Rahmenbedingungen hat die Emschergenossenschaft eine Neuplanung für den zweiten Bauabschnitt erstellt. Diese muss erneut der Unteren Wasserbehörde zur Genehmigung vorgelegt werden. Vertreter der Emschergenossenschaft werden die Neuplanung im Stadtplanungs- und Bauausschuss vorstellen. Der Ausschuss soll die Umplanung des zweiten Bauabschnitts zur Kenntnis nehmen. Die Stadt Gladbeck ist als Zahlerin der Genossenschaftsbeiträge an die Emschergenossenschaft beteiligt.
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