Herkunftssprachlicher Unterricht an Gladbecker Schulen Statusbericht
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage des Amts für Integration und Sport dient als Statusbericht über den herkunftssprachlichen Unterricht an den Gladbecker Schulen für die Sitzung des Integrationsrates am 7. Juli 2010. Der Unterricht wird als Angebot des Landes Nordrhein-Westfalen unter dessen Schulaufsicht geführt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die zweisprachig aufwachsen. Ziel des Angebots ist die Förderung der Mehrsprachigkeit sowie die Aufrechterhaltung der Verbindung zum Herkunftsland der Familien.
Die Verwaltung führt aus, dass die Pflege der Herkunftssprache den Erwerb der deutschen Sprache unterstützen kann. Für das Schuljahr 2010/11 wird an verschiedenen Grundschulen, Hauptschulen und Förderschulen ein wöchentliches Stundenkontingent bereitgestellt. An der Schule am Rosenhügel werden beispielsweise 19 Stunden plus 10 Stunden Islamkunde angeboten, während die Erich-Fried-Schule 30 Stunden sowie 12 Stunden Islamkunde umfasst. Ergänzend dazu halten weiterführende Schulen wie die Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule und das Heisenberg-Gymnasium freiwillige Angebote vor.
Die konkreten Schülerzahlen für das kommende Schuljahr werden im Herbst 2010 erwartet. Für das vorangegangene Schuljahr wurden an den teilnehmenden Schulen unterschiedliche Schülerzahlen gemeldet, wobei die Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule mit 251 Teilnehmenden und die Erich-Fried-Schule mit 222 Teilnehmenden die höchsten Werte aufwiesen. An der Schillerschule sowie der Vinzenzschule liegen aufgrund der erstmaligen Einrichtung durch die Schulaufsichtsbehörde für das neue Schuljahr noch keine aktuellen Schülerzahlen vor. Der Integrationsrat soll den Statusbericht zur Kenntnis nehmen.
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