Dokumente (Klick öffnet als PDF)
Tagesordnung
- 1Fragestunde für Einwohner:innen nach § 15 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Gladbeck und seine Ausschüsse
- 2Anträge nach § 48 Abs. 1 Satz 5 GO NRW
- 3Genehmigung der Tagesordnung
- 4Niederschrift über die letzte öffentliche Sitzung des Ausschusses
- 5Landesprogramm 'Gemeinsam MehrWert' - Projekt 'Bärenstark' in GladbeckZur Vorlage · 230312 · Mitteilungsvorlage
▶ Vorlage aufklappen — Zusammenfassung, Dokumente, Beratungsfolge
✦ KI-Zusammenfassung
Der Jugendhilfeausschuss erhält eine Mitteilung über das Projekt „Bärenstark“, welches im Rahmen des Landesprogramms „Gemeinsam MehrWert – Vielfältige Arbeit mit jungen geflüchteten Menschen“ durchgeführt wird. Das Programm wurde vom LWL Landesjugendamt als Weiterentwicklung eines vorangegangenen Förderprogramms initiiert, durch welches bereits eine Anschubfinanzierung für die mobile Jugendarbeit in Gladbeck realisiert werden konnte.
Der Förderbescheid des Amtes für Jugend und Familie umfasst einen Betrag von rund 43.400 Euro. Das gesamte Projektvolumen beläuft sich auf 54.244,19 Euro. Der städtische Eigenanteil in Höhe von 20 Prozent wird durch die Anrechnung von Arbeitsstunden im Rahmen der Projektsteuerung des Fachamtes erbracht. Die Umsetzung des Projekts erfolgt über den Kooperationspartner rebeq GmbH.
Im Rahmen der Sitzung werden Sabine Kornfeld und Iris Weiß von der rebeq GmbH mündlich über die Inhalte sowie die praktische Umsetzung des Projekts berichten. Der Ausschuss wird gebeten, den Bericht zur Kenntnis zu nehmen.
Automatisch erzeugt durch
gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M· verbindlich ist das Originaldokument.Dokumente (Klick öffnet als PDF)
- 6HzE-Bericht: Kostenentwicklung und PrognoseZur Vorlage · 230335 · Mitteilungsvorlage
▶ Vorlage aufklappen — Zusammenfassung, Dokumente, Beratungsfolge
✦ KI-Zusammenfassung
Der Jugendhilfeausschuss hat einen Bericht zur Kostenentwicklung und Prognose der Hilfen zur Erziehung (HzE) vorgelegt. Laut der Mitteilungsvorlage zeichnen sich gegenüber der Haushaltsplanung höhere Ausgaben von mindestens 1,4 Millionen Euro ab. Dieser Anstieg wird jedoch durch Kostenerstattungen anderer Kommunen, des LWL sowie Erstattungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ausgeglichen, sodass das Gesamtbudget voraussichtlich nicht überschritten wird.
Als wesentliche Kostentreiber werden individuelle sozialpädagogische Einzelmaßnahmen, die Pflege von minderjährigen Kindern, Erziehungsbeistandschaften sowie unbegleitete minderjährige Flüchtlinge angeführt. Bei den sozialpädagogischen Einzelmaßnahmen stiegen die Kosten um etwa 123.000 Euro aufgrund eines höheren Aufwands pro Fall. Im Bereich der Pflegekinder zeigt sich ein Mehrbedarf von rund 620.000 Euro, da vermehrt spezialisierte Pflegefamilien benötigt werden. Die Ausgaben für Erziehungsbeistandschaften stiegen um circa 250.000 Euro, was unter anderem auf Tarifsteigerungen zurückzuführen ist. Bei den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen verdoppelten sich die Kosten um etwa 800.000 Euro, da die Zahl der zugewiesenen Personen von sieben im Dezember 2021 auf 37 im August 2023 gestiegen ist.
Insgesamt wird ein Mehrbedarf von 3,2 Millionen Euro prognostiziert, der durch Inflation und Tarifanpassungen bedingt ist. Dem steht eine Verringerung der Ausgaben bei der Heimhilfe für Minderjährige um etwa 1,7 Millionen Euro gegenüber, da weniger Kinder in Heimen untergebracht sind.
Automatisch erzeugt durch
gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M· verbindlich ist das Originaldokument.Dokumente (Klick öffnet als PDF)
- 7Kita-Ausbauplanung bis 2027/2028Zur Vorlage · 230316 · Beschlussvorlage
▶ Vorlage aufklappen — Zusammenfassung, Dokumente, Beratungsfolge
✦ KI-Zusammenfassung
Die Beschlussvorlage 230316 des Jugendhilfeausschusses behandelt die Kita-Ausbauplanung für Gladbeck bis zum Zeitraum 2027/2028. Derzeit liegt die Versorgungsquote für Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintritt bei 86,9 Prozent, was einem Fehlbedarf von 331 Plätzen entspricht, um das Ziel von 98 Prozent zu erreichen. Im Bereich der U3-Kinder (4 Monate bis 2 Jahre) beträgt die Quote 29,7 Prozent; zur Erreichung eines Zielwertes von 40 Prozent fehlen nach aktuellen Berechnungen 244 Plätze. Zum 1. August 2023 sind in Gladbeck insgesamt 895 Kinder ohne feste Betreuungszusage registriert.
Die Planung der Verwaltung basiert auf einer stabilen Geburtenrate mit durchschnittlich 799 Kindern pro Jahrgang. Zur Deckung des Bedarfs sind zwölf Maßnahmen wie Kita-Neubauten und Ersatzbauten in Stadtteilen wie Butendorf, Rentfort-Nord, Zweckel und Brauck vorgesehen. Diese Projekte sollen insgesamt 399 neue Plätze schaffen, davon 262 für die Gruppe der Ü3-Kinder und 137 für U3-Kinder. Da einige Maßnahmen als Ersatzbauten konzipiert sind und dadurch bestehende Kapazitäten wegfallen, wird für das Jahr 2027 bei gleichbleibender Kinderzahl mit einem verbleibenden Fehlbedarf von 10 Plätzen im Bereich der Ü3-Kinder und 91 Plätzen bei den U3-Kindern gerechnet.
Automatisch erzeugt durch
gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M· verbindlich ist das Originaldokument.Dokumente (Klick öffnet als PDF)
- 8Die Entwicklung der Jugendberufsagentur Gladbeck - Vorstellung und Sachstandsbericht -Zur Vorlage · 230336 · Mitteilungsvorlage
▶ Vorlage aufklappen — Zusammenfassung, Dokumente, Beratungsfolge
✦ KI-Zusammenfassung
Im Jugendhilfeausschuss wird über die Entwicklung der Jugendberufsagentur Gladbeck berichtet. Diese wurde im Herbst 2021 als Arbeitsbündnis zwischen der Stadt Gladbeck, der Agentur für Arbeit Recklinghausen und dem Jobcenter Bezirksstelle Gladbeck gegründet. Ziel des Bündnisses ist es, die Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen zu intensivieren und eine zentrale Anlaufstelle für junge Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf zu schaffen.
Die Grundlage bildet das seit 2008 bestehende Projekt „Anstoß – Gladbecker Ausbildungscoaching“, welches die berufliche Orientierung unterstützt. Aktuelle Daten aus dem Jahr 2021 zeigen, dass die Zahl der Erstberatungen im Anstoß-Büro von 95 im Jahr 2017 auf 199 im Jahr 2022 gestiegen ist. Gleichzeitig sank die Quote der Ausbildungsverträge im Kreis Recklinghausen von 17,4 Prozent im Jahr 2011 auf 11 Prozent im Jahr 2021.
Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Beratungsleistungen wird eine Erweiterung der Kapazitäten angestrebt. Da die derzeitigen Räumlichkeiten in der Goethestraße perspektivisch nicht mehr ausreichen, werden Überlegungen zur Suche nach neuen, zentral gelegenen städtischen Räumen geführt, die auch Platz für die Jugendberufsagentur bieten sollen. Die Kosten für eine solche Standortveränderung sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert. Stefan Brunner (Agentur für Arbeit), Uta Bruns (Jobcenter) und Jens Winter (Amt für Bildung und Erziehung) werden den Sachstand in der Sitzung erläutern.
Automatisch erzeugt durch
gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M· verbindlich ist das Originaldokument.Dokumente (Klick öffnet als PDF)
- 9Beschlusscontrolling für das erste Halbjahr 2023Zur Vorlage · 230318 · Mitteilungsvorlage
▶ Vorlage aufklappen — Zusammenfassung, Dokumente, Beratungsfolge
✦ KI-Zusammenfassung
Im Jugendhilfeausschuss der Stadt Gladbeck wird die Mitteilungsvorlage mit der Nummer 230318 behandelt. Gegenstand des Vorgangs ist das Beschlusscontrolling für das erste Halbjahr 2023. Die Vorlage beinhaltet die entsprechende Beschlusskontrollliste, welche den Status der im betreffenden Zeitraum getroffenen Entscheidungen dokumentiert.
Die Mitglieder des Ausschusses werden gebeten, diesen Bericht zur Kenntnis zu nehmen. Aus der vorliegenden Mitteilung geht hervor, dass mit der Durchführung des Controllings keine finanziellen Auswirkungen verbunden sind. Ebenso liegen keine wesentlichen klimarelevanten Auswirkungen vor, weshalb eine entsprechende Prüfung der Alternativen nicht durchgeführt wurde. Der Fokus der Vorlage liegt auf der administrativen Dokumentation und Überprüfung der Beschlussumsetzung innerhalb des zuständigen Amtes für Jugend und Familie.
Automatisch erzeugt durch
gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M· verbindlich ist das Originaldokument.Dokumente (Klick öffnet als PDF)
- 10Anfragen nach § 13 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Gladbeck und seine Ausschüsse
- 11Mitteilungen des Ausschussvorsitzenden
- 12Mitteilungen des Dezernenten