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Mitteilungsvorlage

HzE-Bericht: Kostenentwicklung und Prognose

230335 24.07.2023 Jugendhilfeausschuss

✦ KI-Zusammenfassung

Der Jugendhilfeausschuss hat einen Bericht zur Kostenentwicklung und Prognose der Hilfen zur Erziehung (HzE) vorgelegt. Laut der Mitteilungsvorlage zeichnen sich gegenüber der Haushaltsplanung höhere Ausgaben von mindestens 1,4 Millionen Euro ab. Dieser Anstieg wird jedoch durch Kostenerstattungen anderer Kommunen, des LWL sowie Erstattungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ausgeglichen, sodass das Gesamtbudget voraussichtlich nicht überschritten wird.

Als wesentliche Kostentreiber werden individuelle sozialpädagogische Einzelmaßnahmen, die Pflege von minderjährigen Kindern, Erziehungsbeistandschaften sowie unbegleitete minderjährige Flüchtlinge angeführt. Bei den sozialpädagogischen Einzelmaßnahmen stiegen die Kosten um etwa 123.000 Euro aufgrund eines höheren Aufwands pro Fall. Im Bereich der Pflegekinder zeigt sich ein Mehrbedarf von rund 620.000 Euro, da vermehrt spezialisierte Pflegefamilien benötigt werden. Die Ausgaben für Erziehungsbeistandschaften stiegen um circa 250.000 Euro, was unter anderem auf Tarifsteigerungen zurückzuführen ist. Bei den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen verdoppelten sich die Kosten um etwa 800.000 Euro, da die Zahl der zugewiesenen Personen von sieben im Dezember 2021 auf 37 im August 2023 gestiegen ist.

Insgesamt wird ein Mehrbedarf von 3,2 Millionen Euro prognostiziert, der durch Inflation und Tarifanpassungen bedingt ist. Dem steht eine Verringerung der Ausgaben bei der Heimhilfe für Minderjährige um etwa 1,7 Millionen Euro gegenüber, da weniger Kinder in Heimen untergebracht sind.

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