Die vorliegende Beschlussvorlage 18/0402 befasst sich mit der Auftragsvergabe für den Abriss, den Neubau sowie den Betrieb eines Schulgebäudes am Heisenberg-Gymnasium in Gladbeck. Das Projekt soll im Rahmen eines Public-Private-Partnership-Modells (PPP) realisiert werden, wobei die Stadt Eigenleistungen im Betrieb sowie eine Eigenfinanzierung vorsieht. Hintergrund der Maßnahme sind bestehende Brandschutzmängel und die Notwendigkeit einer modernen Infrastruktur.
Das Vergabeverfahren begann mit einem europaweiten Wettbewerbsaufruf im Dezember 2016. Im Verlauf des Verfahrens reduzierten sich die Teilnehmerzahlen von ursprünglich sieben interessierten Unternehmen auf drei Bieter, die indikative Angebote einreichten. Nach einer Optimierung der Vergabeunterlagen und einem weiteren Verhandlungsverfahren reichten letztlich zwei Bieter finale Angebote ein, welche bis August 2018 vorlagen. Die Bewertung der Angebote erfolgte unter technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Gesichtspunkten sowie durch ein Architekturgremium.
Das wirtschaftlichste Angebot wurde von einem Bieter eingereicht. Der Beschlussvorschlag sieht vor, dass der Rat der Stadt Gladbeck den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis nimmt und dem erstplatzierten Bieter den Zuschlag für die Leistungen erteilt. Voraussetzung hierfür ist die Mittelbereitstellung durch den Rat in der Sitzung am 5. November 2018. Ein entsprechender Satzungsbeschluss gemäß Baugesetzbuch wurde bereits im Juli 2017 gefasst. Spezifische finanzielle Auswirkungen oder neue Haushaltsmittel werden in dieser Vorlage nicht direkt ausgewiesen, sondern auf eine separate Vorlage zur Mittelbereitstellung verwiesen.