Sitzung des Integrationsrates
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Tagesordnung
- 1Anträge nach § 48 Abs. 1 Satz 5 GO NRW
- 2Genehmigung der Tagesordnung
- 3Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Integrationsrates
- 4Kinderhospizarbeit in DeutschlandZur Vorlage · 16/0423 · Mitteilungsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitteilungsvorlage 16/0423 des Amts für Integration und Sport dient der Information des Integrationsrates über die Kinderhospizarbeit in Deutschland. Der Bericht erläutert die Strukturen der Sterbebegleitung für Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen. Dabei wird zwischen stationären Einrichtungen, die Aufenthalte für die gesamte Lebensphase ab der Diagnose ermöglichen, und ambulanten Diensten unterschieden.
Die Kinderhospizarbeit umfasst neben der Begleitung der betroffenen Kinder auch die Einbeziehung der gesamten Familie. Ein wesentliches Merkmal ist der Austausch zwischen Familien in ähnlichen Lebenssituationen sowie die Entlastung von alltäglichen Aufgaben. Während stationäre Angebote stationäre Aufenthalte ermöglichen, leisten ambulante Dienste die Begleitung im häuslichen Umfeld. Die Verantwortung für die ambulanten Dienste liegt bei Koordinationsfachkräften aus der Sozialpädagogik oder Pflege. Die Unterstützung durch ehrenamtliche Kräfte erfolgt nach einem Befähigungskurs und umfasst Gesprächsangebote sowie alltagspraktische Hilfe, wobei die medizinische Pflege nicht Teil des Hospizangebots ist.
Regional ist der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Emscher-Lippe tätig. Dieser begleitet derzeit 19 Familien aus den Städten Gladbeck, Bottrop, Dorsten, Gelsenkirchen, Oberhausen und Voerde durch 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. In der Sitzung findet zudem ein ergänzender Bericht durch die Koordinatorin des ambulanten Dienstes statt. Der Integrationsrat wird angehalten, den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis zu nehmen. Es entstehen durch die Vorlage keine finanziellen Auswirkungen.
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- 5Schach macht schlau! Förderprojekt des Integrationsrates im Jahr 2016Zur Vorlage · 16/0424 · Mitteilungsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitteilungsvorlage 16/0424 des Amtes für Integration und Sport informiert den Integrationsrat über das Förderprojekt „Schach macht schlau!“. Das Projekt umfasst eine Schach-AG, die seit April 2016 an der Offenen Ganztagsschule der Mosaikschule angeboten wird. Die wöchentliche Durchführung der Arbeitsgemeinschaft verursacht jährliche Kosten in Höhe von etwa 1.000 Euro, welche die Anschaffung von Schachbrettern sowie Figuren und eine Aufwandsentschädigung für die Trainerin beinhalten. Als Kooperationspartner fungiert das Büro für Interkulturelle Arbeit.
Die Initiative zur Förderung dieses Projekts wurde durch den Integrationsrat im Rahmen der Migrations- und Integrationsarbeit in Gladbeck angestoßen. Die weitere finanzielle Unterstützung des Vorhabens erfolgt durch die GLA Stiftung. Im Rahmen der Sitzung wird über die Inhalte des Projekts berichtet, wobei die Initiatorin des Projekts als Referentin fungiert. Der Entwurf sieht vor, dass der Integrationsrat den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis nimmt. Finanzielle Auswirkungen auf den städtischen Haushalt werden in der Vorlage nicht ausgewiesen.
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- 6Für Toleranz und Vielfalt: Wir sind GladbeckZur Vorlage · 16/0425 · Mitteilungsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
In der Sitzung des Kulturausschusses am 14. November 2016 wurde ein Beschlussentwurf der CDU-Fraktion abgelehnt. Dieser sah vor, die Verwaltung mit der Konzeption eines interkulturellen Festes oder einer entsprechenden Woche zu beauftragen, unter der Bedingung, dass das Ramazanfest nicht mehr im öffentlichen Raum stattfindet, sondern auf dem Grundstück der Moschee verbleibt. Stattdessen wurde ein Vorschlag der SPD-Fraktion einstimmig angenommen, den Antrag zur weiteren Beratung an den Integrationsrat zu verweisen.
Der Vorsitzende des Integrationsrates hat die Verwaltung zudem gebeten, für die aktuelle Sitzung den Tagesordnungspunkt „Für Toleranz und Vielfalt: Wir sind Gladbeck“ vorzubereiten. In der Vorlage wird auf die internationale Zusammensetzung der Stadtgesellschaft sowie auf bestehende Formen des kulturellen Miteinanders verwiesen. Bezüglich des Ramazanfestes, das seit 2013 auf dem Willy-Brandt-Platz stattfindet, wird festgehalten, dass für eine Verlegung oder ein Verbot keine rechtlichen Versagungsgründe vorliegen.
Der vorliegende Beschlussentwurf des Integrationsrates sieht vor, dass die Verwaltung bis zu den Sommerferien des Folgejahres einen Vorschlag für ein Fest oder eine „Woche der Vielfalt“ vorlegt. Die geplante Veranstaltung, die erstmals im Jahr 2018 durchgeführt werden soll, könnte Formate wie politische Bildung, Folklore oder Literatur umfassen. Der Integrationsrat bittet den Rat der Stadt Gladbeck, die entsprechenden Mittel bereits in den Haushaltsberatungen für das Jahr 2018 zu berücksichtigen.
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- 7Sitzung des IntegrationsratesZur Vorlage · 16/0426 · Beschlussvorlage
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Die Beschlussvorlage 16/0426 des Amts für Integration und Sport sieht eine Terminänderung für die turnusgemäß geplante Sitzung des Integrationsrates vor. Ursprünglich war die Sitzung für den 24. Mai 2017 angesetzt. Aufgrund einer zeitlichen Überschneidung mit einer Ratssitzung am selben Tag wird die Verlegung des Termins beantragt.
Nach dem vorliegenden Entwurf soll die Sitzung des Integrationsrates auf Freitag, den 19. Mai 2017, um 16.00 Uhr verlegt werden. Der Beschlussentwurf sieht vor, dass der Integrationsrat diese Terminverschiebung zur Kenntnis nimmt. Aus den Unterlagen geht hervor, dass durch diese Änderung keine finanziellen Auswirkungen entstehen.
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- 8Berichte aus den Ausschüssen
- 9Anfragen nach § 13 der Geschäftsordnung für den Integrationsrat
- 10Mitteilungen des Integrationsratsvorsitzenden
- 11Mitteilungen der Verwaltung