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Tagesordnung
- 1Fragestunde für Einwohner nach § 15 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Gladbeck und seine Ausschüsse
- 2Anträge nach § 48 Abs. 1 Satz 5 GO NRW
- 3Genehmigung der Tagesordnung
- 4Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Ausschusses am 01.06.2015
- 5Gedenken für die Opfer der NS-'Euthanasie'Zur Vorlage · 15/0272 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Kulturausschuss der Stadt Gladbeck hat im Rahmen der Vorlage 15/0272 beschlossen, die Verwaltung mit der weiteren Verfolgung eines Entwurfs zur Errichtung eines Gedenkortes für die Opfer der NS-„Euthanasie“ zu beauftragen. Die Initiative geht auf einen Vorschlag des „Bündnisses für Courage“ aus dem November 2013 zurück. Ziel ist es, die lokale Gedenkkultur um eine Stätte zu ergänzen, die den historischen Ort der Informationssammlung für die Euthanasie-Entscheidungen aufgreift. Als Standort ist der Bereich unter der Arkade des ehemaligen Gesundheitsamtes an der Bottroper Straße vorgesehen, auf dem sich heute das neue Rathaus befindet.
Für die künstlerische Gestaltung wurde in Abstimmung zwischen der Verwaltung und dem Bündnis ein Entwurf eines Künstlers angefordert, der bereits in der Vergangenheit in Gladbecker Institutionen ausgestellt hat. Der vorliegende Entwurf wurde im Juni 2015 den Beteiligten vorgestellt und erhielt eine positive Resonanz. Die Umsetzung des Projekts ist mit einmaligen Auszahlungen aus dem investiven Finanzplan in Höhe von 19.000 Euro veranschlagt.
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- 6Stadtbücherei - Leseförderprojekt 'Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien'Zur Vorlage · 15/0273 · Mitteilungsvorlage
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Die Stadtbücherei hat im Rahmen des Leseförderprojektes „Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien“ Mittel erhalten. Das Projekt wird vom Deutschen Bibliotheksverband e.V. in Kooperation mit der Stiftung Digitale Chancen und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Initiative „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ gefördert.
Im Zeitraum vom 30. Juni bis zum 03. Juli 2015 nahmen elf Mädchen an einem viertägigen Workshop teil. Ziel des Workshops war die Erstellung einer Fotostory zum Thema Energie- und Strukturwandel in der Region unter dem Titel „Energiezeitreise - von unten nach oben“. Die Teilnehmerinnen nutzten hierfür neu angeschaffte Tablet-PCs. Die inhaltliche Grundlage bildete eine Sage zur Entdeckung der Kohle.
Der Ablauf umfasste die Erstellung von Storyboards, eine Einweisung in die Nutzung der digitalen Endgeräte durch geschulte Ehrenamtliche sowie szenische Darstellungen. Im Rahmen des Projektes fanden Besuche im Museum der Stadt Gladbeck und in einem Windpark auf der Halde Oberscholven statt, um Bildmaterial zu sammeln. Die Umsetzung der Fotostory erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Mädchenzentrum und der Stadtbücherei. Die Ergebnisse wurden in einem Fotobuch dokumentiert. Eine Abschlusspräsentation ist für September geplant, wobei die Arbeiten auch auf einer Präsentationswand im Museum gezeigt werden. Eine Fortsetzung des Projektes ist für das kommende Jahr vorgesehen. Der Kulturausschuss nimmt die Projektvorstellung zur Kenntnis.
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- 7Buch mobilZur Vorlage · 15/0274 · Mitteilungsvorlage
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Die Stadtbücherei hat am 18. Mai 2015 den Service „Buch mobil“ in den Stadtteilen gestartet. Im Rahmen dieses Angebots wurde in jedem Stadtteil mindestens ein zentraler Haltepunkt eingerichtet, wobei bei der Auswahl auf eine gute Erreichbarkeit der ehemaligen Bücherbushaltestellen geachtet wurde. Die Haltepunkte befinden sich unter anderem in AWO-Begegnungsstätten, im Bildungshaus Albert-Schweitzer sowie in Schulen. Für den Betrieb der Stationen werden lediglich ein Tisch und ein Stromanschluss für den Verbuchungs-PC benötigt.
Die Haltepunkte werden wöchentlich mit einem Personenkraftwagen angefahren. Nutzer können dort ausgeliehene Medien zurückgeben oder neue Medien ausleihen, sofern diese vorab bestellt wurden. Die Bestellung der Medien kann direkt vor Ort, telefonisch, per E-Mail oder über ein neu entwickeltes PDF-Formular erfolgen. Zudem besteht die Möglichkeit, über den Onlinekatalog der Stadtbücherei nach verfügbaren Medien zu recherchieren und diese zu bestellen. Die Verbuchung der Ausleihen und Rückgaben erfolgt über die bestehende Bibliothekssoftware.
Ein weiterer Bestandteil des Angebots ist die verstärkte Bereitstellung von Themenboxen für Schulen und Kindergärten. Diese Boxen enthalten thematisch zusammengestellte Medien, wie beispielsweise zu den Themen Ritter oder Indianer, können aber auch individuell nach Bedarf zusammengestellt werden. Die vorliegende Mitteilungsvorlage dient der Kenntnisnahme des Berichts durch den Kulturausschuss. Finanzielle Auswirkungen werden nicht ausgewiesen.
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- 8Museum der Stadt Gladbeck - Rückblick 1. Halbjahr 2015 und Ausblick 2. Halbjahr 2015 -Zur Vorlage · 15/0277 · Mitteilungsvorlage
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Das Museum der Stadt Gladbeck hat im Rahmen einer Mitteilungsvorlage den Rückblick auf das erste Halbjahr 2015 sowie den Ausblick auf das zweite Halbjahr 2015 vorgelegt. Die Verwaltung berichtet über die kontinuierliche Arbeit in den Bereichen Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln. Ein Schwerpunkt der Sammlung liegt derzeit auf der Dokumentation der Sammlung Scheschi. Zudem wurde die Ausleihe von Exponaten, wie etwa einem Grubenpferdgeschirr, an das LWL-Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund vollzogen.
Im Bereich der Ausstellungen wurden im ersten Halbjahr 2015 Kabinettausstellungen zum Thema Weihnachtsfrieden 1914 sowie zur Paramentenstickerei von Johanna Alfs präsentiert. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Winterabende“, die in Kooperation mit dem Verein für Orts- und Heimatkunde e. V. durchgeführt wurde, fanden zudem Fachvorträge zu medienhistorischen und biologischen Themen statt. Für das zweite Halbjahr 2015 ist die Eröffnung einer Sonderausstellung zum 25-jährigen Jubiläum der Gemeindepartnerschaft Gladbeck-Wandlitz für September geplant. Ab Oktober ist zudem eine Kabinettausstellung zum Thema „Rockt die Fifties“ vorgesehen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Modernisierung der Dauerausstellung, insbesondere der Einweihung eines museumspädagogischen Forums in Raum 2 am 10. August 2015. Zudem wurde die Entwicklung der Thementour „Auf dem Weg zur blauen Boye“ inklusive einer Smartphone-App abgeschlossen. Die Besucherzahlen im ersten Halbjahr 2015 beliefen sich auf 3.650 Gäste an 132 Besuchstagen. Der Kulturausschuss wurde gebeten, den Bericht zur Kenntnis zu nehmen.
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- 9Kulturstatistik für die Spielzeit 2014/2015Zur Vorlage · 15/0275 · Mitteilungsvorlage
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Die vorliegende Mitteilungsvorlage mit der Nummer 15/0275 des Kulturamtes dient der Information des Kulturausschusses über die Kulturstatistik für die Spielzeit 2014/2015. Der Entwurf sieht vor, dass der Ausschuss die beigefügten statistischen Daten zur Kenntnis nimmt.
Die Vorlage wurde von der zuständigen Beigeordneten erstellt und ist für die Sitzung des Kulturausschusses am 24. August 2015 vorgesehen. Aus den Dokumenten geht hervor, dass die detaillierten Erläuterungen zur Statistik im Rahmen der Sitzung mündlich erfolgen sollen.
Mit der Vorlage sind keine finanziellen Auswirkungen verbunden. Der Beschlussentwurf beschränkt sich auf die förmliche Kenntnisnahme der statistischen Erhebungen durch das Gremium.
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- 10Antrag der CDU-Fraktion nach §7 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Gladbeck und seine Ausschüsse: Baumpflanzung im Rathauspark zum Tag der deutschen EinheitZur Vorlage · 15/0276 · Beschlussvorlage
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Die CDU-Fraktion hat für die Sitzung des Kulturausschusses am 24. August 2015 die Aufnahme des Tagesordnungspunktes „Baumpflanzung im Rathauspark zum Tag der deutschen Einheit“ beantragt. Mit dem Antrag wird die Schaffung eines Gedenkortes zur Erinnerung an die deutsche Einheit verbunden. Die Fraktion weist darauf hin, dass es in Gladbeck derzeit weder einen Platz, noch eine Straße oder ein Denkmal gibt, das an dieses historische Ereignis erinnert.
Als Maßnahme wird die Pflanzung eines Baumes vorgeschlagen, der mit einer erläuternden Tafel versehen werden soll. Als geeigneter Standort wird der Rathauspark angeführt, da dieser eine hohe Publikumsfrequenz aufweise und gleichzeitig die notwendige Ruhe für einen Gedenkort biete. Die Fraktion beantragt, die Verwaltung damit zu beauftragen, im Rathauspark nach einem geeigneten Platz für die Pflanzung zu suchen und die Vorbereitungen für eine Umsetzung zum 3. Oktober zu treffen.
Zudem wird die Verwaltung gebeten zu prüfen, inwieweit durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit freiwillige finanzielle Beiträge von Bürgerinnen und Bürgern für die Anschaffung des Baumes generiert werden können. Ein entsprechender Beschlussentwurf wird nach der Beratung im Ausschuss vorbehalten.
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- 11Genehmigung einer Dringlichkeitsentscheidung gem. § 60 Abs. 2 Satz 1 GO NRW; Aufhebung eines SperrvermerksZur Vorlage · 15/0282 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 15/0282 des Kulturamtes befasst sich mit der Genehmigung einer zuvor getroffenen Dringlichkeitsentscheidung sowie der Aufhebung eines Sperrvermerks im investiven Haushalt 2015.
Im Rahmen einer Dringlichkeitsentscheidung, die am 16. Juli 2015 durch den Ersten Beigeordneten und eine Ratsfrau getroffen wurde, war für die Neugestaltung von Raum 2 der Dauerausstellung im Museum ein Betrag von 20.000 Euro eingestellt. Diese Position war mit der Bedingung versehen, dass die Ausgabe erst nach Erzielung eines Sponsorings in Höhe von 10.000 Euro erfolgen darf.
Die Verwaltung berichtet, dass die Gestaltung des betreffenden Raumes inzwischen abgeschlossen ist. Der Stadt Gladbeck liegt eine Rechnung der ausführenden Firma über 9.980,53 Euro vor. Die Finanzierung der Maßnahme wurde durch die Stiftung der Sparkasse Gladbeck für Kunst und Kultur unterstützt, welche Kosten in Höhe von 9.925,79 Euro übernommen hat.
Um die Begleichung der vorliegenden Rechnung zu ermöglichen, wird die Aufhebung des Sperrvermerks beantragt. Der Beschlussentwurf sieht die formale Genehmigung der Dringlichkeitsentscheidung vor. Die finanziellen Auswirkungen im investiven Finanzplan belaufen sich auf eine einmalige Auszahlung von 9.980,53 Euro, wobei die entsprechenden Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.
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- 12Mitteilungen der Ausschussvorsitzenden
- 13Mitteilungen der Dezernentin