Klimaschutz in der Stadt Gladbeck
✦ KI-Zusammenfassung
Die Beschlussvorlage 09/0170 des Bürgermeisterbüros befasst sich mit dem Thema Klimaschutz in der Stadt Gladbeck. In der Vorlage wird auf die bisherigen Aktivitäten zur Energieeinsparung verwiesen, wobei insbesondere das Energiemanagement für städtische Gebäude seit 1978 zu CO2-Einsparungen und reduzierten Energiekosten geführt hat.
Eine Arbeitsgruppe aus verschiedenen Fachbereichen der Verwaltung prüft derzeit die Aufnahme zusätzlicher Maßnahmen, wobei die internen Abstimmungen unter Berücksichtigung der Haushaltsmittel noch andauern. Für die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes, welches die Ermittlung einer gesamtstädtischen CO2-Bilanz, die Analyse von Minderungspotenzialen sowie die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs unter Einbeziehung externer Akteure umfasst, wird externe Unterstützung als notwendig erachtet. Die Verwaltung hat hierzu ein Angebot eines Gutachterbüros eingeholt und einen Förderantrag beim Projektträger Jülich des Forschungszentrums Jülich gestellt. Eine Förderzusage, die einen Bundeszuschuss von 80 Prozent vorsieht, wird für Mitte 2009 erwartet.
Zudem wird über die Umsetzung einer Klimaabgabe auf dienstlich veranlasste PKW-Fahrten und Flüge berichtet, die rückwirkend ab dem 1. Januar 2008 die Stadtämter belastet. Die daraus resultierenden Erträge in Höhe von etwa 8.000 Euro für die Jahre 2008 und 2009 sollen für die Errichtung einer neuen Fotovoltaikanlage auf einem städtischen Gebäude verwendet werden. Ergänzend wurden im Jahr 2008 neue Dienstfahrräder in verschiedenen Fachbereichen der Verwaltung angeschafft.
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