Baulücken- und Bauflächenkataster
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Gladbeck hat im Rahmen einer Mitteilungsvorlage über den aktuellen Stand und die weitere Entwicklung des Baulücken- und Bauflächenkatasters informiert. Die Erhebung der Grunddaten für das digitale Kataster, welches die Erfassung von Wohnbauflächenreserven seit den 1990er Jahren zum Ziel hat, ist weitgehend abgeschlossen. Durch einen Werkvertrag wurden die zuletzt vorliegenden Daten aus dem Jahr 2003 auf den Stand von 2008 aktualisiert.
Die interne Datenbank umfasst Baulücken sowie größere Bauflächen, einschließlich langfristiger Reserven aus dem Flächennutzungsplan. Die erfassten Informationen beinhalten unter anderem Lage, Flächengröße, Erschließungssituation, Planungsrecht, derzeitige Nutzung sowie die geschätzte Anzahl der errichtbaren Wohneinheiten. Im Vergleich zwischen 2003 und 2008 reduzierte sich die erfasste Fläche von über 70 Hektar auf knapp 50 Hektar, wobei das geschätzte Bauvolumen von etwa 2.300 bis 2.400 Wohneinheiten auf rund 1.700 Einheiten sank.
Für die Zukunft ist die Entwicklung des Katasters in zwei Bereiche vorgesehen: eine Erweiterung der Bauberatung innerhalb der Stadtverwaltung sowie eine öffentliche Internetpräsentation zur Information potenzieller Investoren. Bei der Veröffentlichung im Internet werden die gesetzlichen Vorgaben des Baugesetzbuches und des Bundesdatenschutzgesetzes berücksichtigt, sodass beispielsweise Eigentümerdaten nicht öffentlich zugänglich sein werden. Nach Durchführung des erforderlichen Widerspruchsverfahrens für Grundstückseigentümer ist die Veröffentlichung der Daten auf der Internetseite der Stadt für die erste Jahreshälfte 2009 geplant.
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