Altlasten und Neulasten in Gladbeck Bericht über den Stand der Bearbeitung von Altlasten- und Altlastenverdachtsflächen (Stand August 2008)
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 08/0274 des Bürgermeisterbüros informiert den Umweltausschuss über den aktuellen Stand der Bearbeitung von Altlasten und Altlastenverdachtsflächen in Gladbeck. Die Stadt erfasst und bearbeitet Altlasten bereits seit 1987 und nutzt seit 2002 ein digitales Altlastenkataster.
Aufgrund neuer rechtlicher Anforderungen, insbesondere des Altlastenerlasses des Landes vom 27. Mai 2007, wurde das digitale Kataster erweitert. Neben bestehenden Altlasten und Verdachtsflächen wurden etwa 100 weitere Verdachtsflächen für schädliche Bodenveränderungen in das System aufgenommen. Diese Flächen wurden aufgrund branchen- oder verfahrenstypischen Umgangs mit schadstoffhaltigen Betriebsmitteln erfasst. Die Verwaltung weist darauf hin, dass als Planungsträger zur Gewährleistung gesunder Wohn- und Arbeitsverhältnisse Boden- oder Grundwasseruntersuchungen auf diesen Flächen angeordnet werden können.
Zudem wurde das Kataster um Daten zu Schadstoffbelastungen des Bodens, der Bodenluft und des Grundwassers ergänzt. Die Datenbank umfasst Informationen aus Bodenaufschlüssen und Schadstoffanalysen der letzten zwei Jahrzehnte und ist mit einer Kartendarstellung verknüpft. Die digitale Verwaltung der Daten soll eine schnelle Darstellung grundstücksbezogener Informationen ermöglichen, die Konkretisierung notwendiger Untersuchungen erleichtern und zu Kosteneinsparungen für die Verwaltung, die Bürger sowie Investoren führen. Im Rahmen der Ausschusssitzung erfolgt eine mündliche Berichterstattung durch die Verwaltung sowie durch einen Gutachter des PlanZentrums. Finanzielle Auswirkungen werden nicht ausgewiesen.
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