Einführung eines Sozialtickets
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 08/0446 befasst sich mit der Einführung eines Sozialtickets für den öffentlichen Personennahverkehr in Gladbeck, das primär für Inhaber der Gladbeck Card vorgesehen ist. Die Verwaltung geht von einer potenziellen Nutzergruppe von etwa 8.500 Personen aus, wobei basierend auf Erfahrungswerten aus Dortmund mit einer tatsächlichen Anzahl von rund 2.500 Erwerbern gerechnet wird.
Ziel ist ein Rabatt von 15 % auf die Angebote des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR). Die Kalkulation führt verschiedene Szenarien für den Eigenanteil der Nutzer auf, beispielsweise bei einem Ticket 1000 Abo der Preisstufe A. Bei einem Eigenanteil von 15 € und einer Nutzerzahl von 2.500 Personen werden jährliche Kosten in Höhe von 769.800 € veranschlagt. Die Vorlage berücksichtigt zudem mögliche Mehreinnahmen für den VRR durch Neukunden sowie potenzielle Mindereinnahmen durch Abowechsel.
Es wird prognostiziert, dass die Gladbeck Card durch die Verknüpfung mit dem Sozialticket an Attraktivität gewinnen könnte. Ein dadurch möglicher Mitnahmeeffekt könnte zu einer verstärkten Nutzung kommunaler Einrichtungen führen, was weitere Einnahmeausfälle für den Haushalt der Stadt Gladbeck zur Folge haben könnte. Im Bereich der finanziellen Auswirkungen sind keine konkreten Beträge für Erträge, Aufwendungen oder Haushaltsmittel ausgewiesen. Der Beschlussentwurf sieht vor, dass der Sozialausschuss den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis nimmt.
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