Gladbecker Bündnis für Familie - Erziehung, Bildung, Zukunft - Notinseln für Kinder und Jugendliche in Gladbeck -
✦ KI-Zusammenfassung
Die Beschlussvorlage 08/0169 sieht die Einführung des Projekts „Notinseln“ in Gladbeck vor. Bei diesem Vorhaben handelt es sich um öffentlich zugängliche Räume, wie etwa Geschäfte oder Verwaltungseinrichtungen, die Kindern und Jugendlichen in Notlagen Schutz und Hilfe bieten sollen. Partnergeschäfte verpflichten sich im Rahmen des Projekts zu einer Selbstverpflichtung und kennzeichnen ihre Räumlichkeiten durch ein Logo im Schaufenster. Zudem werden Mitarbeitende durch Handlungsanweisungen über regionale Notrufnummern und Verhaltensweisen im Notfall informiert.
Das Projekt, welches auf einem Konzept der Stiftung Hänsel & Gretel basiert, verfolgt das Ziel, Gewalt an und unter jungen Menschen einzudämmen. Die Umsetzung soll zunächst mit einem Schwerpunkt auf der Stadtmitte beginnen, wobei bereits Zusagen aus den Stadtteilen Zweckel, Butendorf und Schultendorf vorliegen. Langfristig ist eine Ausweitung auf alle Stadtteile geplant, wobei die Identifizierung geeigneter Orte unter Einbeziehung von Schulen, dem Jugendrat, dem Schulverwaltungsamt, dem Ordnungsamt und der Polizei erfolgen soll.
Für die Durchführung sind Mittel in Höhe von 2.500 Euro aus dem Fonds des Gladbecker Bündnisses für Familie – Erziehung, Bildung, Zukunft vorgesehen. Ergänzt wird die Finanzierung durch eine Spende der Volksbank Ruhr Mitte in Höhe von 3.000 Euro. Diese Mittel dienen der Finanzierung von Schulungen, Werbemitteln wie Plakaten und Flygern sowie der Auftaktveranstaltung. Als Kooperationspartner sind unter anderem der Einzelhandelsverband Gladbeck, der Kinderschutzbund sowie die Jugendpflege des Amtes für Familie, Jugend und Soziales beteiligt.
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