Solarstadtplan für die Stadt Gladbeck
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage der Verwaltung befasst sich mit der Prüfung der Realisierung eines Solarstadtplans für Gladbeck, der als internetgestütztes Solareignungskataster konzipiert ist. Ziel des Projekts ist es, den Bürgerinnen und Bürgern eine einfache Überprüfung der Eignung ihrer Dachflächen für Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen zu ermöglichen. Das Kataster soll Informationen zu Dachneigung, Exposition, Verschattung, Flächengröße und Globalstrahlung bereitstellen sowie potenzielle Energieerträge, CO2-Einsparungen und Investitionsvolumina berechnen.
Für die Umsetzung in Gladbeck sind technische Voraussetzungen wie digitale Höhen- und Gebäudeinformationen erforderlich. Während Höhendaten aus einer Befliegung von 2006 bereits vorliegen, ist das digitale Gebäudekataster noch unvollständig. Zur Vervollständigung der Datenbasis wäre eine weitere Befliegung des Stadtgebietes sowie eine Auswertung der Daten notwendig. Die Berechnung der Solareignung könnte durch die Projektgruppe „SUN-AREA“ der Fachhochschule Osnabrück erfolgen, wofür Kosten von etwa 20.000 Euro veranschlagt werden.
Die Verwaltung weist darauf hin, dass die Erstellung des Katasters lediglich den ersten Schritt darstellt. Ein nachhaltiger Erfolg erfordert eine kontinuierliche Betreuung, die Beratung von Hausbesitzern sowie die Kooperation mit Handwerksbetrieben und Finanzinstituten. Die Umsetzung des Projekts setzt die Bereitstellung zusätzlicher finanzieller Mittel sowie personeller Ressourcen voraus, da die notwendigen Beratungsleistungen nicht durch bestehende Kapazitäten der Verwaltung abgedeckt werden können. Der Umweltausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.
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