Zukunft der Regionalbahn 43 (Dorsten-Gladbeck-Dortmund)
✦ KI-Zusammenfassung
Die SPD-Ratsfraktion hat beantragt, das Thema „Zukunft der Regionalbahn 43 (Dorsten-Gladbeck-Dortmund)“ als Dringlichkeitsantrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 19. März 2007 zu setzen. Hintergrund des Antrags ist die anstehende Entscheidung des Verwaltungsrats des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) am 29. März 2007 über die Fortführung dieser Bahnlinie.
Die Antragstellerin führt an, dass im VRR ein Sparkonzept auf Basis eines 8-Prozent-Szenarios beraten werde, um ein für das Jahr 2008 erwartetes Defizit von 30 Millionen Euro einzudämmen. Dies geschehe vor dem Hintergrund, dass die Landesregierung Nordrhein-Westfalen die durch den Bund gekürzten Regionalisierungsmittel für den öffentlichen Personennahverkehr nicht kompensiere.
Nach Ansicht der Ratsfraktion steht die Regionalbahn 43 zur Disposition. Ein Wegfall der Verbindung hätte für die Stadt Gladbeck zur Folge, dass die einzige West-Ost-Schienenverbindung in Richtung Dortmund entfallen würde. Zudem wäre der geplante Umbau sowie die Aufwertung des Haltepunktes Gladbeck-Ost gefährdet. Ein Stillstand des Schienenverkehrs könnte zudem dazu führen, dass die Bahntrasse als Brachfläche die Stadt weiter zerschneidet. Die Ratsfraktion fordert eine zeitnahe Erörterung der Thematik im Ausschuss, um eine Position für die Vertretung der Interessen gegenüber dem VRR zu entwickeln.
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