Sanierung Helmutstraße
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage des Ingenieuramtes zur Sanierung der Helmutstraße sieht eine Änderung der bisher geplanten Maßnahmen vor. Ursprünglich war der Ausbau der Gehwege gemäß der Prioritätenliste vorgesehen. Aufgrund von Anwohnerbeschwerden über zunehmenden Verkehrslärm und Erschütterungen durch den Schwerlastverkehr sowie der festgestellten Welligkeit der Fahrbahn wird nun ein Gesamtumbau der Straße angestrebt.
Ein solcher Gesamtumbau würde eine Neugestaltung des Straßenquerschnitts, die Umgestaltung der Gehwege sowie die Anlage einer neuen Baumallee umfassen. Die Verwaltung plant, hierfür einen Förderantrag mit GVFG-Mitteln zu stellen. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf 1,2 bis 1,5 Millionen Euro, wobei die Stadt einen Eigenanteil von 350.000 bis 400.000 Euro tragen müsste. Da eine Förderung erst in den Jahren 2010 oder 2011 erwartet wird, soll der ursprüngliche Gehwegausbau vorerst zurückgestellt werden. Um den finanziellen Ausgleich für das beauftragte Unternehmen zu gewährleisten, wird vorgeschlagen, der Firma Rohrmann ersatzweise Aufträge in Höhe von 161.000 Euro auf Basis des aktuellen Angebots im Rahmen der Prioritätenliste zu erteilen.
Zur kurzfristigen Reduzierung der Lärmbelastung soll die Fahrbahn im Frühjahr mittels eines DSK-Verfahrens saniert werden. Die Kosten hierfür werden auf etwa 60.000 Euro geschätzt und sollen aus dem Programm „Größere Straßeninstandsetzungen“ finanziert werden. Der Entwurf sieht vor, die Planung für den Gesamtumbau einzuleiten und die Ausschreibung für die Fahrbahnsanierung unverzüglich vorzunehmen.
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