Auftrag der Jugendgerichtshilfe Bildung einer Vermittlungsbörse zur Erfüllung von Arbeitsauflagen
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage des Amtes für Familie, Jugend und Soziales (Vorlage Nr. 06/0016) befasst sich mit der Optimierung der Angebote der kommunalen Jugendgerichtshilfe. Hintergrund der Vorlage ist die Entwicklung steigender Fallzahlen: Seit 1999 ist die Zahl der zu Arbeitsauflagen verurteilten Jugendlichen von 183 auf 273 gestiegen, während die Anzahl der zu leistenden Sozialstunden von 6.495 auf 8.220 zunahm.
Um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren und die Qualität der Maßnahmen zu sichern, wird die Bildung einer Vermittlungsbörse für Arbeitsauflagen angestrebt. Ziel ist es, sicherzustellen, dass bei Einsatzstellen eine pädagogische Betreuung, eine zeitnahe Rückmeldung bei Problemen sowie ein definiertes Jobprofil vorhanden sind. Die Jugendgerichtshilfe beabsichtigt, durch den Aufbau einer entsprechenden Datei aktuelle Informationen über die Kapazitäten der Einsatzstellen bereitzuhalten, um der Jugendgerichtsbarkeit im Vorfeld von Verhandlungen konkrete Vorschläge unterbreiten zu können.
Zudem werden die bestehenden präventiven Angebote wie Soziale Trainingskurse und das Modell „Arbeit und Gespräche“ thematisiert. Da die Kapazitätsgrenzen bei den Sozialen Trainingskursen erreicht sind, wird ein Ausbau dieser Maßnahmen sowie die Fortführung der Angebote für strafunmündige Jugendliche empfohlen. Die Vorlage sieht vor, dass der Jugendhilfeausschuss den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis nimmt. Finanzielle Auswirkungen werden nicht ausgewiesen.
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Dokumente
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