Einführung einer Freiwilligen-Card; Zwischenbericht
✦ KI-Zusammenfassung
Das Amt für Familie, Jugend und Soziales hat im Rahmen der Vorlage 05/0339 einen Zwischenbericht zur Einführung einer sogenannten „Freiwilligen-Card“ vorgelegt. Das Projekt wird vom Netzwerk Ehrenamt und Freiwilligenarbeit im Kreis Recklinghausen initiiert und soll als ergänzende Form der Wertschätzung für engagierte Bürgerinnen und Bürger dienen. Ziel ist es, neben bestehenden Strukturen wie der Ehrennadel neue Formen der Freiwilligenarbeit, etwa in Bürgerinitiativen oder Projekten, einzubeziehen.
Die Karte ist nicht als Verleihung konzipiert, sondern kann von Freiwilligen sowie Organisationen selbst erworben werden. Die Finanzierung erfolgt über den Kartenverkauf, wodurch das Projekt unabhängig von öffentlichen Zuschüssen bleiben soll. Neben ideellen Vorteilen und Vergünstigungen soll die Karte künftig auch als Spendenkarte fungieren, bei der Rabatte bei Einkäufen oder Dienstleistungen als Spende an Vereine oder Verbände weitergeleitet werden können. Als potenzielle Partner für die Aktion werden unter anderem das Sozialministerium Nordrhein-Westfalen, die AOK Recklinghausen, die Sparkasse im Vest sowie verschiedene Wohlfahrtsverbände genannt.
Die Umsetzung sieht den Start der Öffentlichkeitsarbeit für Dezember 2005 und die Ausgabe der Karten für Anfang 2006 vor. Für die Stadt Gladbeck entstehen durch das Vorhaben keine finanziellen Auswirkungen. Der Entwurf sieht vor, dass der Sozialausschuss den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis nimmt.
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