Präsentation der Ergebnisse zur interkommunalen Wärmeplanung Emscher-Lippe
✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Energie der Stadt Gladbeck befasst sich mit den Ergebnissen der interkommunalen Wärmeplanung Emscher-Lippe. Die vorliegende Beschlussvorlage präsentiert einen Entwurf des Ergebnisberichts zur zukünftigen Wärmeversorgung im Stadtgebiet. Aktuelle Analysen zeigen, dass derzeit etwa 80 Prozent des jährlichen Endenergiebedarfs für Wärme in Gladbeck durch fossile Energieträger gedeckt werden.
Das gewählte Zielszenario sieht den Ausbau des bestehenden Fernwärmenetzes sowie die Prüfung eines neuen Nahwärmenetzes im Stadtteil Brauck vor. In weiteren Stadtgebieten ist eine dezentrale Wärmeversorgung, insbesondere durch Heizstrom, vorgesehen. Als Maßnahmen für die kommenden fünf Jahre wurden unter anderem die Untersuchung von Wärmepotenzialen durch industrielle Abwärme, die Anpassung städtischer Förderprogramme sowie ein Forschungsprojekt zur Wärmespeicherung bei Pilkington identifiziert.
Die Vorlage sieht vor, den Berichtsentwurf gemäß den gesetzlichen Vorgaben für 30 Tage, beginnend am 16. März 2026, der Öffentlichkeit zur Stellungnahme auszulegen. Die eingegangenen Stellungnahmen sollen anschließend geprüft und in den abschließenden Wärmeplan eingearbeitet werden. Ein beschlussfähiger Wärmeplan soll dem Ausschuss im Juni 2026 vorliegen.
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