Sachstand zum Gänsemanagement in Gladbeck
✦ KI-Zusammenfassung
Seit 2021 führt die Stadtverwaltung in Gladbeck ein Gänsemanagement durch, um die Konflikte zwischen der Bevölkerung und den Beständen von Kanadagänsen zu reduzieren. Insbesondere in Gebieten wie dem Nordpark und Schloss Wittringen haben hohe Populationszahlen zu Beeinträchtigungen im Verkehr sowie zu Verschmutzungen durch Kot geführt, was auch Auswirkungen auf die Gewässerökologie haben kann. Die bisherigen Maßnahmen basieren auf einer Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Recklinghausen und umfassen Bestandsaufnahmen sowie die Entnahme von Eiern aus den Nestern, um den Bruterfolg zu verringern.
Auswertungen der vergangenen Jahre belegen, dass die Gelegebearbeitung die Reproduktion der Gänse reguliert hat. Da die aktuelle Genehmigung zum Ende des Jahres 2026 ausläuft, plant das Amt für Umwelt, Klima und Energie, eine Verlängerung um weitere fünf Jahre zu beantragen. Ergänzend dazu prüft die Verwaltung die Einführung eines Fütterungsverbots für Wildgänse und Stadttauben in der ordnungsbehördlichen Verordnung, um weiteren Zuwachs und hygienische Probleme zu vermeiden. Zudem sollen im Nordpark zusätzliche Vergrämungsmaßnahmen durch Neuanpflanzungen sowie ein angepasster Rückschnitt der Ufervegetation umgesetzt werden, um die Sichtbeziehungen zwischen Gewässern und Wiesen zu stören. Der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Energie hat den Bericht zur Kenntnis genommen und die Fortführung des Managements für die nächsten fünf Jahre beschlossen.
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Ort
📍 Nordpark · automatisch zugeordnet aus dem Vorlagentext, Kartendaten © OpenStreetMap.
Automatisch aus dem Vorlagentext erkannt: Nordpark.