Ladesäulenkonzept - Sachstandsbericht
✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadt Gladbeck entwickelt ein neues Ladesäulenkonzept zur Erweiterung der öffentlichen Ladeinfrastruktur. Ziel des Vorhabens ist es, den Ausbau der Elektromobilität bedarfsgerecht zu steuern und ein rechtssicheres Verfahren für die Vergabe von Standorten zu etablieren. Hintergrund sind die zunehmenden Anfragen von Betreibern sowie die Feststellungen des Bundeskartellamtes zur Marktkonzentration im Bereich der E-Ladeinfrastruktur.
Das beauftragte Fachbüro DMT Energy Engineers aus Essen erstellt das Konzept, dessen Projektabschluss für April 2026 geplant ist. Das Vorhaben wird durch das Programm progres.nrw gefördert. Zu den wesentlichen Aufgaben gehören die Bedarfsermittlung bis zum Jahr 2035 sowie die Identifizierung geeigneter Standorte. Dabei werden drei verschiedene Szenarien – ein konservatives, ein normales und ein progressives Modell – entwickelt, um die zukünftige Anzahl benötigter Ladesäulen zu bestimmen.
Der Prozess sieht zudem die Einbindung der Wirtschaft und der Bürgerschaft vor, unter anderem durch eine Online-Plattform für Wunschstandorte. Ein zentraler Bestandteil ist die Entwicklung eines fairen Vergabeverfahrens, bei dem Standorte künftig nicht mehr allein auf Antrag der Betreiber, sondern im Rahmen des Konzepts festgelegt werden. Erste Ergebnisse zur Bedarfsermittlung und Standortfindung sollen voraussichtlich im November 2025 im zuständigen Ausschuss vorgestellt werden. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf einmalig rund 81.000 Euro.
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Beratungsfolge
- 16.06.2026kein Ergebnis hinterlegt