Sicherheit von städtischen Außendienstmitarbeiter:innen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat im Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Feuerwehr über die Sicherheit der städtischen Außendienstmitarbeitenden berichtet. Seit Beginn des Jahres 2025 wurden sechs Vorfälle dokumentiert, bei denen es sich ausschließlich um verbale Bedrohungen oder Beleidigungen handelte. Körperliche Übergriffe wurden im Berichtszeitraum nicht verzeichnet. In zwei Fällen wurde die Polizei hinzugezogen; in einigen Fällen leitete die Verwaltung rechtliche Schritte ein.
Im Rahmen der Prüfung der Einsatzmittel kam die Verwaltung zu dem Ergebnis, dass die Einführung eines Diensthundes derzeit nicht erforderlich ist. Als Gründe wurden die geringe Anzahl körperlicher Auseinandersetzungen sowie die bereits vorhandene Ausstattung genannt, die unter anderem Bodycams, Digitalfunk und Reizstoffabwehrpistolen umfasst. Zudem werden regelmäßig Schulungen zu Deeskalation und Selbstverteidigung angeboten. Ein Vergleich mit der Stadt Gelsenkirchen ergab zudem einen geschätzten jährlichen Kostenaufwand von etwa 60.000 Euro für einen Diensthund samt Hundeführer über ein Sicherheitsunternehmen. Auch die Anschaffung von Einsatzmehrzweckstöcken wurde als zum jetzigen Zeitpunkt nicht notwendig eingestuft, da die aktuelle Gefährdungslage keine Aufstockung der Ausrüstung rechtfertigt und polizeiliche Unterstützung gewährleistet ist. Der Ausschuss soll den Bericht zur Kenntnis nehmen und der Empfehlung der Verwaltung folgen.
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