Wirtschaftliche Analyse der städtebaulichen Perspektive für die Entwicklungsfläche "Große Steinhalde und Festplatz"
26/0281 · Beschlussvorlage · 05.06.2026 · Wirtschaftsförderungs- und Grundstücksausschuss
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Im Rahmen des Projekts „37° Nordost – Gladbeck“ liegt dem Wirtschaftsförderungs- und Grundstücksausschuss eine wirtschaftliche Analyse zur städtebaulichen Perspektive der Entwicklungsflächen „Große Steinhalde und Festplatz“ vor. Durch die Realisierung des geplanten Tunnels der A52 sowie die Abtragung der „Großen Steinhalde“ wird eine Fläche von rund fünf Hektar für eine neue Nutzung verfügbar.
Der aktuelle Masterplan sieht eine Aufteilung der Fläche in ein Gewerbequartier, einen Grünzug und ein Wohnquartier vor. Das Gewerbegebiet soll etwa 30.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche für Dienstleistungen sowie urbane Produktion bieten. Der geplante Grünzug von 6.800 Quadratmetern soll eine Verbindung zwischen dem Wittringer Wald und den Wohnlagen in Butendorf sowie dem Stadtteilpark herstellen. Im Wohnquartier ist ein Mix aus Mehrfamilien- und Reihenhäusern vorgesehen. Insgesamt wird die Schaffung von 400 bis 1.300 Arbeitsplätzen sowie Wohnraum für 500 bis 700 Personen prognostiziert.
Die vorliegende Untersuchung des Büros agiplan public analysiert die wirtschaftlichen Auswirkungen der Entwicklung. Dabei werden neben direkten Effekten wie Wertschöpfung, Einkommen und Arbeitsplätzen auch indirekte sowie induzierte Effekte in Bezug auf Produktion, Investitionen und Beschäftigung betrachtet. Der Ausschuss soll den Bericht zur Kenntnis nehmen.
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