Große Steinhalde | Sachstand und Ausblick
✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitteilungsvorge 25/0094 zum Sachstand der Großen Steinhalde erläutert die Fortschritte des Stadtentwicklungsprojekts 37°Nordost. Ziel des Vorhabens ist die Aktivierung von Flächenpotenzialen durch den Abtrag der Halde, um zur wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt beizutragen. Das Projekt wird vom Land Nordrhein-Westfalen sowie der EU-Kommission unterstützt.
Die aktuelle Planung durch das Büro Sakosta zeigt die technische Machbarkeit des Haldenabtrags auf. Der Abtransport des Materials soll mittels Lkw über die B 224 und eine neu zu schaffende Fahrtrasse zum Festplatz erfolgen, um die Befahrung der Steinstraße zu vermeiden. Die RAG hat Interesse an der Nutzung des abgetragenen Materials bekundet, wobei die finale bergrechtliche Freigabe noch aussteht.
In Bezug auf den Artenschutz ergaben Untersuchungen des Büros ecotone, dass keine planungsrelevanten Pflanzen, Amphibien oder Insektenarten auf der Halde nachgewiesen wurden. Zwar wurden Sommerquartiere von drei Fledermausarten identifiziert, die Sachverständigen sind jedoch davon überzeugt, dass im Rahmen der Abtragsarbeiten ausreichende Schutzmaßnahmen umgesetzt werden können. Die landschaftspflegerische Planung sieht vor, durch gezielte Maßnahmen den naturschutzrechtlichen Ausgleich zu regeln.
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