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Beschlussvorlage

Weiteres Vorgehen zur Tafel Gladbeck (DRK-Kreisverband Gladbeck) - aktueller Sachstand nach Ausschusssitzung vom 19.08.2025

25/0500 21.11.2025 Ausschuss für Senioren, Soziales und Gesundheit

✦ KI-Zusammenfassung

Nach den Gesprächen zwischen der Stadtverwaltung und dem DRK-Kreisverband Gladbeck steht fest, dass für das Haushaltsjahr 2026 keine weiteren kommunalen Mittel für die Tafel Gladbeck beantragt werden. Das Jahr 2026 soll als Übergangsphase genutzt werden, um strukturelle Fragen zu klären und eine finanziell stabilere Organisation der Tafelarbeit zu ermöglichen.

Im Rahmen der organisatorischen Weiterentwicklung werden derzeit verschiedene strukturelle Optionen geprüft, wobei noch keine endgültigen Entscheidungen vorliegen. Zur Entlastung des Ehrenamtes wird das DRK im Jahr 2026 fünf Arbeitsgelegenheiten nach § 16d SGB II über das Jobcenter einrichten. Nach einer ersten Phase wird die Möglichkeit einer Aufstockung ab dem Haushaltsjahr 2027 bewertet.

Das DRK hat bereits Maßnahmen zur Kostensenkung bei Personal- und Raumkosten sowie Anpassungen der Entgelte für die Lebensmittelausgabe umgesetzt. Die Finanzierung für das Jahr 2026 wird seitens des DRK als voraussichtlich ausreichend eingestuft. Während Anträge der CDU-Ratsfraktion sowie der Fraktion Soziales Bündnis BIG-DKP auf zusätzliche kommunale Mittel keine Mehrheit fanden, bleibt die Verwaltung dazu verpflichtet, gemeinsam mit dem DRK eine wirtschaftlich tragfähige Konzeption für die zukünftige Tafelarbeit zu erarbeiten. Die weitere Zusammenarbeit konzentriert sich im Jahr 2026 auf die Entwicklung belastbarer Finanzierungsstrukturen und die Vorbereitung des Haushaltsjahres 2027.

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