Einführung des Analysetools ELSA - evidenzbasierte lokale Sicherheitsanalyse in Gladbeck Gemeinsamer Antrag der CDU-Ratsfraktion sowie der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen nach § 7 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Gladbeck und seine Ausschüsse vom 17.01.2025
✦ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Ratsfraktion und die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen haben einen gemeinsamen Antrag zur Einführung des Analysetools ELSA („Evidenzbasierte lokale Sicherheitsanalyse“) in Gladbeck gestellt. Das vom Bundeskriminalamt entwickelte Instrument ermöglicht es Kommunen, kleinräumige Sicherheitsanalysen auf Basis eines wissenschaftlich fundierten Modells durchzuführen.
Das Verfahren nutzt eine Excel-basierte Anwendung, um verschiedene Indikatoren aus Bereichen wie Kriminalität, Wirtschaft, Wohnraum und Demografie zu verarbeiten. Dabei werden statistische Daten der Polizei und der Kommunalverwaltung sowie Ergebnisse aus Mitarbeiterbefragungen und Behördenanfragen herangezogen. Die Auswertung der Daten erfolgt über ein Ampelsystem auf einer Skala von 0 bis 10, um eine Grundlage für die Entwicklung gezielter sicherheitsfördernder Maßnahmen zu schaffen.
Der Einsatz des Tools setzt eine Kooperation zwischen der Kommunalverwaltung und der Polizei voraus. Es wird darauf hingewiesen, dass sich ELSA derzeit noch in der Erprobungsphase befindet. Eine Pilotstudie, die vom Bundeskriminalamt begleitet wird und das Polizeipräsidium Gelsenkirchen einbezieht, soll bis Ende 2025 abgeschlossen sein, um die praktische Wirksamkeit des Modells zu evaluieren.
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Dokumente
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- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20250122125649-0