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Beschlussvorlage

Kita Ausbauplanung - 2. Lesung

25/0303 Jugendhilfeausschuss

✦ KI-Zusammenfassung

Die Beschlussvorlage 25/0303 des Jugendhilfeausschusses befasst sich mit der Anpassung der Kita-Ausbauplanung in Gladbeck. Hintergrund sind rückläufige Geburtenraten und Prognosen von IT-NRW, die einen Rückgang der Kinderzahlen bis 2035 erwarten lassen. Während die Zahl der Kinder unter sechs Jahren zwischen 2014 und 2024 von 3.815 auf 4.835 anstieg, ist seit 2022 ein Rückgang zu verzeichnen. Per Ende 2024 besteht bei den Zielquoten ein gesamtstädtischer Fehlbedarf von 499 Plätzen.

Aufgrund der Entwicklung wird ein Zurückfahren der Ausbauplanung vorgeschlagen. Der Beschlussentwurf sieht vor, die Erweiterung der Kita Maria-Theresien-Straße sowie die Neubauten Brunnenstraße/Tunnelstraße, Bramsfeld, Horster Straße 308 und Im Linnerott einzustellen, um Überkapazitäten zu vermeiden. In Wohnbereich I wird ein Ersatzbau der Kita St. Johannes für 2026 angestrebt, während durch Planungen im Bereich B224/A52 ein möglicher Verlust der Kita Uhlandstraße droht. In Wohnbereich II wird die Schließung der Kita Brahmsstraße zur Deckung des OGS-Bedarfs erwogen und für die Kita Christus König ein Umzug in einen Interimsstandort zum 01.08.2025 geplant. In Wohnbereich III erfolgt die Inbetriebnahme der städtischen Kita Enfieldstraße für Oktober oder November, während sich der Ersatzbau St. Martin auf 2027 verzögert.

Bis zum Kita-Jahr 2027/2028 soll die Gesamtzahl der Plätze von 2.700 auf 3.284 steigen, wodurch der Fehlbedarf auf 125 Plätze sinken soll. Zur Erstellung einer verlässlichen Bedarfsplanung soll ein externes Unternehmen eine Prognose für mindestens drei Folgejahre erstellen.

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