Einsatz der semistationären Geschwindigkeitsmessanlage (sog. Panzerblitzer) "Carsten" Zwischenbericht zu den bisherigen Erfahrungen und Fallzahlen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat dem Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Feuerwehr einen Zwischenbericht zum Einsatz der semistationären Geschwindigkeitsmessanlage „Carsten“ vorgelegt. Nachdem der Ausschuss im November 2023 die Anmietung des Gerätes für 24 Monate beschlossen hatte, umfasst die aktuelle Auswertung die Erfahrungen seit der Inbetriebnahme im August 2024.
Im Zeitraum vom 1. August 2024 bis zum 31. Juli 2025 wurden an 48 Standorten insgesamt 14.698 Verstöße erfasst. Für das Jahr 2025 wird die Fallzahl auf etwa 16.500 Fälle hochgerechnet, wobei allein im Zeitraum von Januar bis September 12.612 Verstöße registriert wurden. Zu den Schwerpunkten gehörten die Dorstener Straße, die Brauckstraße sowie die Bottroper Straße. Die höchsten gemessenen Geschwindigkeiten lagen bei 129 km/h auf der Konrad-Adenauer-Allee und 101 km/h in der Brauckstraße.
Durch den Einsatz des Messgerätes stiegen die Einnahmen aus dem fließenden Verkehr von 165.353 Euro im Jahr 2023 auf 299.308 Euro im Jahr 2024. Für das Gesamtjahr 2025 wird ein Ertrag von circa 650.000 Euro erwartet. Im Hinblick auf die geplante Anschaffung eines zweiten Messgerätes weist die Verwaltung auf eine mögliche Steigerung der erfassten Verstöße und der Einnahmen hin. Gleichzeitig ist mit einem zusätzlichen Personalbedarf von etwa 1 bis 1,5 Stellen zu rechnen, was jährliche Kosten in Höhe von rund 70.000 Euro für den Personalaufwand zur Folge hätte. Der Ausschuss nahm den Bericht zur Kenntnis.
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