Sachstandsbericht zur Umsetzung des Radverkehrskonzepts
✦ KI-Zusammenfassung
In der Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Umwelt, Klimaschutz und Mobilität am 30. Januar 2025 wird der zweite Sachstandsbericht zur Umsetzung des Radverkehrskonzepts der Stadt Gladbeck vorgelegt. Seit der Beschlussfassung des Konzepts im September 2019 wurden etwa 70 Maßnahmen zur Radverkehrsförderung umgesetzt. Hierzu zählen unter anderem die Einrichtung von Fahrradstraßen in der Ellinghorster und Tauschlagstraße, die Sanierung von Wegen in der Behmerstraße sowie die Umgestaltung der Beethovenstraße. Die Verwaltung hat die Maßnahmen des Radverkehrskonzepts dabei in ein übergeordnetes Straßen- und Wegekonzept sowie in die Liste der Straßenbauprojekte integriert.
Einige geplante Projekte befinden sich in fortgeschrittener Planung, konnten jedoch aufgrund von personellen Vakanzen im Ingenieuramt oder anderer Priorisierungen noch nicht umgesetzt werden. Dies betrifft unter anderem Umgestaltungen in der Buersche Straße, Händelstraße und Dechenstraße sowie die Einrichtung einer Mobilstation am Bahnhof Zweckel. Weitere Vorhaben, wie der Vollumbau der Marien-/Landstraße oder der Ausbau des Radschnellwegs Mittleres Ruhrgebiet, befinden sich noch in der Anfangsphase oder müssen aufgrund veränderter Regelwerke überarbeitet werden.
Zusätzlich zur Infrastruktur werden Maßnahmen in den Bereichen Service, Information und Kommunikation fortgeführt. Dazu gehören das Stadtradeln sowie die Erhöhung der Mittel für Öffentlichkeitsarbeit auf jährlich 20.000 Euro. Für das Jahr 2025 ist zudem ein Förderantrag für eine Modal Split Erhebung vorgesehen. Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.
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