Bioabfall kann mehr - der (Verwertungs-) Weg des Gladbecker Biomülls
✦ KI-Zusammenfassung
In der Sitzung des Betriebsausschusses am 24. März 2025 wird ein Bericht über den Verwertungsweg des Gladbecker Bioabfalls zur Kenntnisnahme vorgelegt. Seit der Einführung kostenloser Biotonnen durch den ZBG im Jahr 20<0xC2>1 ist die Anzahl der genutzten Behälter von rund 2.900 auf etwa 14.000 gestiegen. Das System dient dazu, organische Abfälle aus der thermischen Verwertung in den Stoffkreislauf zurückzuführen.
Zur Reduzierung von Plastikverunreinigungen und zur Verbesserung der Kompostqualität beteiligt sich die Stadt Gladbeck an der Kampagne „#wirfuerbio“. Zudem wird die Bedeutung der korrekten Getrenntsammlung durch Aktionen wie den „Gladbecker Komposttag“ thematisiert.
Die Verarbeitung des Bioabfalls erfolgt in der Anlage der Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland (EGW) in Gescher. Dort werden jährlich etwa 45.000 Tonnen Bioabfall aus dem Kreis Recklinghausen verarbeitet, wobei rund 4.000 Tonnen auf Gladbeck entfallen. Aus dieser Menge entstehen jährlich circa 16.500 Tonnen Biokompost sowie bis zu 3,9 Millionen Kilowattstunden Biostrom. Dr. Martin Idelmann, Prokurist der EGW, wird in der Sitzung über die technischen Abläufe und die Herausforderungen bei der Verwertung berichten.
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