Startchancenprogramm - Sachstand und weiteres Vorgehen
✦ KI-Zusammenfassung
Im Schulausschuss der Stadt Gladbeck wird über die Erweiterung der Teilnahme am bundesweiten Startchancenprogramm beraten. Während im Schuljahr 2024/25 bereits die Wittringer Schule, die Südparkschule und die Erich-Fried-Schule teilnehmen, kommen ab dem Schuljahr 2025/26 vier weitere Schulen hinzu: die Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule, die Lambertischule, die Mosaikschule sowie die Roßheideschule. Damit erhöht sich die Zahl der beteiligten Schulen in Gladbeck auf insgesamt sieben.
Die Vorlage befasst sich mit der Umsetzung der Fördersäule I, einem Investitionsprogramm, für das bis 2034 Fördermittel in Höhe von rund 10,7 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Stadt Gladbeck übernimmt dabei einen Eigenanteil von 30 Prozent, was etwa 4,58 Millionen Euro entspricht. Insgesamt ergibt sich daraus ein Budget von rund 13,9 Millionen Euro für die Ausstattung und Infrastruktur der Schulen. Der Prozess umfasst die Einreichung von Maßnahmenvorschlägen durch die Schulen sowie deren Prüfung und Priorisierung durch die Stadtverwaltung.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Fördersäule II, das sogenannte Chancenbudget. Ab dem Schuljahr 2025/26 muss jede teilnehmende Schule jährlich mindestens eine Maßnahme umsetzen. Für die sieben Schulen stehen in diesem Zeitraum insgesamt rund 217.336 Euro zur Verfügung. Der Beschlussentwurf sieht vor, dass die Stadt Gladbeck die Teilnahme der neuen Standorte ermöglicht und den erforderlichen kommunalen Eigenanteil in der Haushaltsplanung ab dem Jahr 2026 bereitstellt.
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