Entwicklung des Bestattungswesens
✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadtverwaltung Gladbeck legt im Betriebsausschuss eine Zusammenfassung zur Entwicklung des städtischen Bestatungswesens vor. Nach einer Phase sinkender Bestattungszahlen und finanzieller Unterdeckungen in den Jahren 2017 bis 2020 wurden auf Basis von Gutachten des Instituts für Abfall, Abwasser und Infrastruktur-Management (INFA) verschiedene Anpassungen vorgenommen. Ein wesentlicher Bestandteil war die Neuberechnung des öffentlichen Grünanteils der Friedhöfe, der von zuvor angenommenen 6,7 % auf 17,3 % festgesetzt wurde.
Mit der neuen Friedhofsgebührensatzung zum 1. Januar 2023 wurden zudem die Gebühren für verschiedene Grabtypen neu gewichtet und das Bereitstellungsentgelt für die Nutzungsüberlassung von Grundstücken von rund 225.000 € auf etwa 95.000 € gesenkt. Diese Maßnahmen führten im Jahr 2023 zu einem Kostendeckungsgrad von 114,81 %.
Trotz der finanziellen Stabilisierung bleibt die Zunahme von Urnenbeisetzungen eine Herausforderung für den Betrieb, da deren Anteil im April 2024 auf 67,7 % gestiegen ist. Als Reaktion darauf wurde Anfang 2024 auf dem Friedhof Brauck das neue „Urnen-Baumwahlgrab“ eingeführt. Diese Grabart nutzt Bronzegussabdeckungen und eine naturnahe Gestaltung mit Bäumen und Stauden. Erste Rückmeldungen der regionalen Bestattungsunternehmen zur Marktfähigkeit dieses Angebots fielen positiv aus.
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