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Mitteilungsvorlage

Umsetzung Telenotarzt Sachstandsbericht der Feuerwehr

24/0152 27.03.2024 Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Feuerwehr

✦ KI-Zusammenfassung

Der Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Feuerwehr hat einen Sachstandsbericht zur Umsetzung des Telenotarzt-Systems in Gladbeck erhalten. Ziel ist der flächendeckende Ausbau eines solchen Systems bis Ende 2025 gemäß den Vorgaben des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW. Die Planung erfolgt im Rahmen einer Trägergemeinschaft, an der unter anderem die Stadt Münster und der Kreis Recklinghausen beteiligt sind.

Das System ermöglicht es Rettungswagen-Teams, einen Notarzt in der Leitstelle per Echtzeit-Video, Audio und Vitaldaten-Übertragung zu konsultieren. Dies dient der Unterstützung bei der Erstversorgung oder der Überbrückung von Wartezeiten bis zum Eintreffen eines Notarztes vor Ort. Die technische Ausstattung umfasst unter anderem mobile Router, Headsets sowie Kameras im Patientenraum der Fahrzeuge.

Die Vergabe für den Ausbau der Trägergemeinschaft erfolgte an die Firma umlaut telehealthcare GmbH. Nach einem Probebetrieb in anderen Teilen des Kreises Recklinghausen, der am 3. Juni 2024 beginnt, ist die Nachrüstung aller Gladbecker Rettungswagen für das erste Quartal 2025 vorgesehen. Die Kosten belaufen sich pro Fahrzeug auf etwa 15.000 Euro für den Umbau sowie auf jährliche Gebühren von circa 2.100 Euro für Telemedizin-Dienste und Serviceleistungen. Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.

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