Sachstandsbericht GlaMobi / MobilitätsWerkStadt 2025
✦ KI-Zusammenfassung
Das Forschungsprojekt „GlaMobi“, Teil der vom BMBF geförderten Initiative MobilitätsWerkStadt 2025, wird bis Mai 2025 verlängert, um die Projektergebnisse fertigzustellen. Die Kosten werden vollständig durch Fördermittel gedeckt, sodass für den Haushalt der Stadt Gladbeck keine Belastungen entstehen. In Zusammenarbeit mit der TU Berlin und der Universität Duisburg-Essen werden im Rahmen des Projekts Maßnahmen zur Förderung nachhaltiger Mobilität erprobt und evaluiert.
Im Bereich der Schulmobilität untersuchten Befragungen an der Mosaikschule, dass bei schlechtem Wetter der Anteil der Autofahrten steigt und das Verkehrsaufkommen durch Elterntaxis die Sicherheit beeinträchtigt. Parallel dazu wurden in Kooperation mit dem Internationalen Mädchenzentrum Gladbeck e.V. Fahrradkurse für Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund durchgeführt. Ein Testlauf einer ÖPNV-Flatrate für eine Untersuchungsgruppe zeigte zwar eine positive Wahrnehmung des öffentlichen Nahverkehrs, verdeutlichte jedoch auch strukturelle Hindernisse wie unzureichende Taktungen und Erreichbarkeiten.
Weitere Maßnahmen umfassen die Klima-Taler-App, die rund 1.300 Nutzer registriert hat; hierbei wurde ein Mangel an Einlögeangeboten durch lokale Händler festgestellt. Die Installation einer Protected Bike Lane in der Buersche Straße wird derzeit abschließend evaluiert. Zudem wurden mobile Pflanzenkästen zur Verbesserung der Sicherheit auf Schulwegen eingesetzt. Eine stadtweite Mobilitätsbefragung soll im Herbst 2024 die Verkehrsstrukturen und Präferenzen der Bevölkerung untersuchen.
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