Klimaschutzmanagement - Sachstandsbericht 2024
✦ KI-Zusammenfassung
Der Sachstandsbericht 2024 zum Klimaschutzmanagement in Gladbeck dokumentiert den aktuellen Stand der städtischen Klimaschutzmaßnahmen. Nach einer personellen Vakanz im Jahr 2023 wurde die Klimaschutzstelle Anfang 2024 neu besetzt. Grundlage für die Maßnahmen ist das im Jahr 2022 fortgeschriebene Klimaschutzkonzept, welches die Erreichung der Klimaneutralität bis zum Jahr 2042 anstrebt. Daten des Regionalverbandes Ruhr für das Jahr 2020 belegen einen Gesamtausstoß von etwa 572.020 Tonnen CO2-Äquivalenten, wobei die Sektoren Wirtschaft, private Haushalte und Verkehr die Hauptemissionsquellen darstellen. Der aktuelle Abnahmetrend der Treibhausgasemissionen reicht nach den vorliegenden Daten nicht aus, um die Klimaneutralität bis spätestens 2045 zu erreichen.
Für das Jahr 2024 sind verschiedene Projekte vorgesehen. Dazu gehören die energetische Quartierssanierung in den Gebieten Stadtmitte sowie Brauck-West/Butendorf und die Prüfung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage entlang der A31. Im Bereich der digitalen Planung wird die Plattform „ClimateOS“ genutzt, um Klimaziele transparent darzustellen. Zudem wird das Forschungsprojekt „GlaMobi“ zur Untersuchung von Mobilitätsverhalten weitergeführt. Weitere Schwerpunkte liegen auf dem Stadtradelen und einem Fahrrad- und Klimafest im September 2024 sowie der Erstellung eines integrierten Klimafolgenanpassungskonzeptes durch eine im Januar 2024 eingestellte Fachkraft. Ergänzend dazu werden die Vergabe des Gladbecker Umweltpreises sowie umweltpädagogische Maßnahmen in Schulen und Kitas fortgesetzt.
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