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Beschlussvorlage

Antrag der CDU-Ratsfraktion nach § 7 der Geschäftsordnung für den Rat und seine Ausschüsse vom 12.10.2024: "Situation an den Gladbecker Grundschulen"

24/0499 06.11.2024 Schulausschuss

✦ KI-Zusammenfassung

Der Schulausschuss befasst sich mit einem Antrag der CDU-Ratsfraktion zur Situation der Gladbecker Grundschulen. Die Verwaltung legt hierzu einen Bericht vor, der die Anpassung der Klassenbildungswerte thematisiert. Aufgrund steigender Schülerzahlen und haushaltstechnischer Erwägungen soll von den bisherigen Begrenzungen auf 24 bzw. 22 Kinder pro Klasse Abstand genommen werden. Stattdessen sollen künftig die allgemeinen Regelungen nach § 92 Abs. 2 der Verordnung als Grundlage für die Bildung von Eingangsklassen dienen.

Im Schuljahr 2024/25 besuchen 3.338 Kinder in 129 Klassen die Gladbecker Grundschulen, wobei der Durchschnitt bei etwa 26 Kindern pro Klasse liegt. In den Eingangsklassen beträgt dieser Wert durchschnittlich 24,3 Kinder, wobei die Klassengrößen zwischen 17 und 28 Personen variieren. Rund 62 % der Erstklässler haben eine Zuwanderungsgeschichte, während etwa 2 % der Kinder in den Eingangsklassen einen sonderpädagogischen Förderbedarf aufweisen. Die Personalausstattungsquote bei den Lehrkräften liegt laut Auskunft der Schulaufsicht bei 98,73 %.

Hinsichtlich der Infrastruktur wird für den Teilstandort der Mosaikschule in der Diepenbrockstraße eine Prüfung der baulichen Sanierungsmöglichkeiten angestrebt. Für die neue Grundschule „Am Linnerott“ ist das Bauleitplanverfahren im Gange, dessen Abschluss in etwa zwei Jahren erwartet wird. Zudem plant die Verwaltung aufgrund veränderter demografischer Bedingungen und neuer rechtlicher Rahmenbedingungen, eine externe Schulentwicklungsplanung für Grundschulen zu beauftragen.

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