Große Steinhalde Moltke I/II Aktivierung des Nachnutzungspotenzials
✦ KI-Zusammenfassung
In der Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Umwelt, Klimaschutz und Mobilität am 16. November 2023 wird über die Aktivierung von Nachnutzungspotenzialen auf den Bergbaufolgeflächen der ehemaligen Zeche Moltke I/II beraten. Die betroffenen Flächen umfassen die etwa drei Hektar große Große Steinhalde sowie den Festplatz und eine Stellplatzanlage mit rund 2,4 Hektar.
Der Stadtbaurat Dr. Kreuzer legt dar, dass diese zentral gelegenen Flächen für die Gladbecker Stadtentwicklung eine Bedeutung haben. Durch die geplante Vertunnelung der B 224 zur A 52 soll die Barrierewirkung der Bundesstraße aufgehoben werden, was eine städtebauliche Verbindung zwischen den Stadtteilen Mitte und Butendorf ermöglichen könnte. Die Verwaltung verfolgt dabei die Untersuchung von Finanzierungs- und Realisierungsmöglichkeiten zur Abtragung der Großen Steinhalde, um das Flächenpotenzial zu nutzen.
Die Vorlage beschreibt wirtschaftliche Potenziale durch die Ansiedlung von Unternehmen oder Dienstleistungen, wobei eine Schaffung von etwa 400 bis 550 Arbeitsplätzen geschätzt wird. Zudem ist eine ökologische Vernetzung zwischen dem Stadtteilpark Butendorf und dem Wittringer Wald vorgesehen. Da die Flächen im territorialen Plan des Landes Nordrhein-Westfalen aufgenommen wurden, besteht der Zugang zum EU-Förderinstrument Just Transition Fund (JTF).
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